Warum man Typ 2 Diabetes auf keinen Fall mit LowCarb oder Keto behandeln sollte

Laien, aber auch viele Ärzte, raten bei Typ-2-Diabetes zu einer LowCarb Ernährung. Davon versprechen sie sich, dass der hohe Blutzucker gemildert wird und man in der Folge dann weniger Medikamente benötigt, aber auch weniger Folgeschäden hat. Leider beseitigt eine LowCarb Ernährung aber weder die Insulinresistenz, die den Typ-2-Diabetes noch ist sie selbst ohne Folgeschäden. Mit Ausnahme einer Polyneuropathie hat LowCarb die selben Folgen wie hoher Blutzucker. Es schädigt das Herz, die Nieren und die Gefäße. Daher sollte man Typ-2-Diabetes auf keinen Fall mit einer ketogenen- oder LowCarb Ernährung versuchen zu therapieren. Diese beseitigt nur das Symptom - den hohen Zucker - nicht aber die Ursache - die Insulinresistenz. Und sie hat die selben Folgeerkrankungen wie Diabetes. Ergo: Beste Therapie für Typ-2-Diabetes ist eine fettarmer, vollwertige, pflanzliche Ernährung, denn die hat keinerleich schädlichen Folgen, sondern repariert sogar noch Nieren, Herz und Gefäße!


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Transkript:
Hi und herzlich willkommen! Heute nochmal zum Thema „Typ-2-Diabetes“ und diesmal explizit, warum man Typ-2-Diabetes nicht mit Low Carb oder ketogener Ernährung behandeln sollte. Nicht nur darüber, dass es nicht die effektivste Behandlung ist, sondern auch, dass es eineschädliche Behandlung ist, denn unter meinem Video, zum Thema „Insulinresistenz“, wo ichja erklärt habe, wo Typ-2-Diabetes herkommt und schlussendlich auch wo die Grundlagevon Typ-2-Diabetes, nämlich die Insulinresistenz herkommt, hat jemand offensichtlich nichtrichtig zugehört. Derjenige ist auch nicht einer meiner Standardzuschauer, sondern überwen anders, über eine Connection von mir, zu diesem Video gekommen. Und hat daruntergeschrieben, dass ich Blödsinn erzählen würde, denn bei ihrem Vater, der Typ-2-Diabeteshabe, sei mit einer Low Carb-Ernährung der Blutzuckerspiegel ganz wunderbar gefallen. Undja, das stimmt ja auch, aber darüber habe ich ja gar nicht geredet. Blutzucker, hoherBlutzucker, ist ein Symptom und nicht die Ursache von Typ-2-Diabetes. Das ist genauso wieKopfschmerzen nicht die Ursache sind, sondern ein Symptom von z. B. zu wenig getrunkenhaben oder sowas. Oder, fällt mir jetzt noch etwas ein? Wie Bluthochdruck nicht dieUrsache an sich ist, sondern die Arteriosklerose und die sich nicht mehr erweiternkönnenden Gefäße, die Ursache dafür sind, dass man Bluthochdruck hat. Die Schulmedizin macht in, keine Ahnung, 90 der Fälle nur die Symptome weg. Und das istehrlich gesagt nichts, was mich groß interessiert. Mich interessiert Heilung. Ich begreifemich als Arzt als jemand, der Menschen gesund machen sollte oder als jemand, derMenschen darüber aufklären sollte, wie sie nicht krank werden und deswegen muss ichweiter Videos über Diabetes machen, über Typ-2-Diabetes vor allem und solange das, wasich hier erzähle, nicht den Diabetikern klar ist und auch nicht den behandelnden Ärzten klarist, muss ich weiter darüber reden. Denn es gibt natürlich auch Kliniken, die Typ-2-Diabetiker und Leute nach Herzinfarkt, mit einer Low Carb-Ernährung behandeln. Und dannzugucken wie die Symptome besser werden. Aber die Ursache geht nicht weg und genaudas ist das Problem. Aber es wird noch schlimmer. Nicht nur geht die Ursache nicht weg, beieiner Low Carb-Ernährung, bei einer ketogenen Ernährung schon. Sondern dieFolgeerkrankungen, die man von Typ-2-Diabetes bekommt, bekommt man von Low Carbund Keto auch. Und darum soll es in diesem Video gehen. Also Folgendes: wir haben als Ursache von Typ-2-Diabetes, wie gesagt, die Insulinresistenzder Zellen. Sprich, wir haben Muskelzellen und wir haben Fettzellen, die auf das von derBauchspeicheldrüse ausgeschüttete Insulin nicht mehr reagieren können, weil sie schon vollsind mit Energie, in dem Fall mit Fett. Weil der menschliche Körper Fett am besten speichernkann. 1 g Fett hat 9 kcal, wohingegen 1 g Kohlenhydrate, nur 4 kcal hat. Deswegen hat dieEvolution sich brillanterweise gedacht, speichern wir Fett. Und das kann der menschlicheKörper überall, in Zellen und auch im Unterhautfettgewebe. Das ist dann das, was unserKörperfett ist. Aber eben auch in Zellen. Und wenn diese Energie, wenn die Zellen voll sindmit Energie, mit Kalorien, mit Fett, dann lassen sie nicht weitere Kalorien in Form von Zuckerrein und das ist die Insulinresistenz. So! Und dann sammelt sich das sogar im Blut an und wirhaben das Symptom „hoher Blutzucker“. Wenn ich jetzt keinen Zucker mehr esse, also LowCarb oder Keto mache, die sich ja entscheidend unterscheiden. Also das ist total relevant, obman von Low Carb oder Keto spricht und auch da arbeiten manche Artikel schlampigeinfach. Auch Dr. Gregor hat da in seinem Beitrag über ketogene Ernährung schlampiggearbeitet. Denn tatsächlich ist es so, dass eine ketogene Ernährung aufgrund dessen, dassder komplette Stoffwechsel umschaltet auf Hungerstoffwechsel, in der Lage ist, eineInsulinresistenz zu beseitigen. Denn in dem Moment, wo der Körper keine Kohlenhydratemehr bekommt, also man muss weniger als 50 g Kohlenhydrate am Tag essen, damit derKörper umschaltet auf ketogenen Stoffwechsel. Dann verwandelt der Körper - oder besserauch hier wieder die Leber- das gesamte Körperfett und alles Fett, was man isst, nein, nichtalles, aber einen Großteil davon in Ketonkörper. Und Ketonkörper können auch zurEnergiegewinnung herangezogen werden, sogar vom Glucose-liebenden Gehirn. Nicht alleKörperzellen können Ketone verstoffwechseln, aber fast alle, viele, viele, sogar das Gehirn.Das Gehirn kann zu 70 % seiner Energie durch Ketone decken. Und da sag ich dann immer,mir persönlich nutzt ein mit 70 % Energie versorgtes Gehirn nichts; ich hätte gerne 100 %.Deswegen würde ich keine ketogene Ernährung machen. Aber ketogene Ernährungaufgrund dessen, dass hier Fett in Ketonkörper verwandelt wird, hat tatsächlich den Vorteilauch Insulinresistenz beseitigen zu können. Denn hier wird auch das Fett aus denKörperzellen rausgeholt und in Ketonkörper verwandelt und zur Energiegewinnung genutzt.Und deswegen geht bei einer ketogenen Ernährung durchaus die Insulinresistenz weg. Undder Blutzucker fällt hier auch, weil man keine Kohlenhydrate isst. Und deswegen könnteman meinen, dass eine ketogene Ernährung eine großartige Sache für Typ-2-Diabetes ist.Dummerweise hat die ketogene Ernährung einen Haken. Eigentlich mehrere. Aberbesonders einen Haken für Leute, die jahrelang unter Diabetes gelitten haben. Denn eineketogene Ernährung schädigt die Nieren. Es schädigt die Nieren, weil sie zum einen dazuführt, dass aufgrund eines hohen Säurewertes im Blut, also weil Ketonkörper sauer sind, derBicarbonatpuffer, der alkalische Speicher von Basen im Körper, ist der Knochen. Und derwird dann aufgelöst, wenn das Blut zu sauer ist, was durch eine ketogene Ernährungpassiert. Und da wird dann natürlich, wenn das Bicarbonat da rausgeht, gleichzeitig auchCalcium frei. Und Calcium führt dann wiederum zu Nierensteinen und hohenProteinanteilen. Besonders tierischer Proteinanteil führt ebenfalls zur Nierenschädigung undso wird durch eine ketogene Ernährung dann die Niere geschädigt. Und das Fatale ist, dassZucker ja auch die Nieren schädigt. Und jemand, der schon zehn Jahre lang seine Nieren mitZucker geschädigt hat, wenn der jetzt umsteigt auf eine ketogene Ernährung und weiterhinseine Nieren schädigt, dann hat er trotzdem dieselben fucking Konsequenzen, die er auchdurch sein Typ-2-Diabetes hat. Und dann können wir gleich Medikamente nehmen, denkeich. Denn dann braucht man wenigstens seine Ernährung nicht umzustellen. So, dann istMetformin womöglich wirklich die bessere Variante als eine ketogene Ernährung. Ich habe auch mal Video darüber gemacht, was ich hier auch nochmal verlinke, dass einketogene Ernährung auch den Cholesterinspiegel und den CRP-Spiegel ansteigen lässt, washalt auch keine gute Sache ist. Vor allem wahrscheinlich nicht, wenn man sowieso schonchronische Entzündungen in den Gefäßen hat, als auch, wenn man herzkrank ist. Aber dazukomme ich eigentlich in erster Linie bei der Low Carb-Ernährung, und warum man die nichtmachen sollte als Diabetiker, aber auch bei der ketogenen Ernährung steigt derCholesterinspiegel an. Und was Typ-2-Diabetiker halt auch häufig kriegen oder was derenHaupttodesursache ist, ist halt der Herzinfarkt. Und der kommt nach wie vor immer noch,auch wenn es Filme darüber gibt, die anderes behaupten - die Studienlage behauptet nichtsanderes - kommt immer noch von zu hohem Cholesterinspiegel als Hauptrisikofaktor. Klar,gibts mehr. Auch Bluthochdruck schädigt die Gefäße und dann lagert sich das ganze Zeugnoch leichter ab und Zucker schädigt die Gefäße und rauchen schädigt die Gefäße undAlkohol schädigt die Gefäße, und solche Sachen, das ganze Zeug. Aber wenn keinCholesterin da ist, kommt es auch nicht zu Arteriosklerose und damit nicht zu Platz unddamit zu einer Verstopfung. So einfach ist das.Ja, also dann wird man trotzdem dialysepflichtig, wenn man ketogen lebt. Da kann manbesser weiter so leben und sich Insulin spritzen, statt jetzt ketogen zu leben. Wobei mir auchalle Leute, die zu mir kommen, die irgendwann schon mal Low Carb oder Keto gemachthaben, weil sie das Gefühl haben, dass sie esssüchtig sind, auch sagen „Ich hab mich soscheiße gefühlt bei Low Carb und Keto. Das war furchtbar. Ich war richtig depressiv“ undsolche Sachen. Na ja, ok, ja. Die Insulinresistenz geht weg, aber man hat trotzdem dieselbenFolgen von einer ketogenen Ernährung, wie von einer diabetesförderlichen Ernährung. Und das zweite ist natürlich dann das Low Carb. Und das ist noch schlimmer als eineketogene Ernährung, finde ich. Weil es diesen Vorteil nämlich nicht hat, dass vermehrt Fettin etwas anderes umgewandelt wird und verbrannt wird, sondern es wird halt die ganze Zeitbei seinen Speichern gehalten, schlussendlich. Man isst nichts neues, also keine neuenKohlenhydrate, hat deswegen weiterhin niedrigeren Blutzucker. Aber die Insulinresistenzgeht nicht weg. Die ist dann immer noch da. Und man isst natürlich auch vermehrt Fett, alsogehen die Cholesterinspiegel hier wieder hoch. Und auch wenn eine Low Carb Ernährung..Wobei, eigentlich doch. Ich habe auch schon mal ein Video gedreht darüber, hab ich auchnochmal verlinkt. Nephrologen warnen vor Low Carb-Ernährung, besonders für diese Leute,die Herz-Kreislauf erkrankt oder Diabetiker oder sonst was sind. Weil auch hohe Low Carb-Ernährung geht häufig mit viel Protein einher. Low Carber gehen gerne auf viel tierischeProdukte und essen dann zu viel Protein und zu viel Protein schädigt eben nämlich auch dieNieren. Und deswegen wird eigentlich von Low Carb-Ernährung für Typ-2-Diabetesabgeraten. Allein schon deswegen, weil es die Niere schädigt, die, wie gesagt, vom Zuckerschon geschädigt wird, aber es beseitig noch nicht mal eine Insulinresistenz. Und wir habendann auch noch die hohen Cholesterinspiegel, wenn man viel Tierisches isst und auch dannhaben wir wieder das Problem mit dem verstopfen Herzkranzgefäß und der Gefahr vonHerzinfarkt und Schlaganfall, aber wir haben noch nicht mal die Insulinresistenz geheilt. Wirhaben nur das Symptom, das Symptom des hohen Zuckers beseitigt, dass wir keinschlechtes Gewissen mehr haben müssen, dass wir die Folgeerkrankung von Typ-2-Diabetesbekommen. Wir bekommen dann die Folgeerkrankungen von einer Low Carb-Ernährung, dierein zufällig dieselben sind, wie einer diabetesförderlichen Ernährung. Nämlich Herzschädenund Nierenschäden. Was wir in dem Fall wahrscheinlich nicht haben - na vielleicht doch,vielleicht doch - sind eine diabetische Retinopathie, das ist ja dann, wenn Nerven geschädigtwerden, also im Auge, aber auch die diabetische Polyneuropathie. Das haben wir dannvielleicht nicht, wenn wir Low Carb machen, aber das ist halt nur, wie Gefühle. Also, wieso und warum sollte man nun wirklich Typ-2-Diabetes heilen? Mit einervollwertigen pflanzlichen Ernährung oder weitestgehend pflanzlichen Ernährung. EinerErnährung, die wenig Fett enthält. Weil, wenn wir wenig Fett essen, die Insulinresistenzweggeht und dann die Kohlenhydrate, die wir essen, wieder in die Zelle rein können. Dasfunktioniert am besten in der Anfangsphase eines Typ-2-Diabeteses. Es kann sein, wennman schon sehr, sehr lange Typ-2-Diabetes hat, dass die Bauchspeicheldrüse einfach nichtmehr genug Insulin produzieren kann und dann ist auch damit nicht geholfen. Dann mussman gegebenenfalls wirklich irgendwann Insulin spritzen. Aber das Insulin wirkt dannwenigstens auch. Oder aber, und darüber habe ich noch nichts Wissenschaftliches gelesen,es kann auch durchaus sein, dass die Bauchspeicheldrüse sich wieder regeneriert und eswieder lernt. Also zumindest beim Typ-2-Diabetes. Beim Typ-1er ist es ja nicht der Fall. Habeich auch noch keinen Fall gehört, wo sich bei Typ-1 an der Autoimmunsituation irgendwasgeändert hat, auch nicht mit allen möglichen Ernährungsmethoden.Ja, also wir beseitigen die Insulinresistenz. Gleichzeitig, weil wir eine vollwertige Ernährungpraktizieren, essen wir nicht viele von diesen schnellen Kohlenhydraten. Das heißt, imgesamten Verdauungsprozess - der Verdauungsprozess, das sind ja Meter, weiß ich nicht 15m oder so ist ja unser Verdauungstrakt lang - und während sich das Essen über diese 15 mverteilt, werden dann halt nach und nach die Zucker aus der Nahrung aufgenommen. Sprich,sie gehen langsamer ins Blut und damit kann der Körper umgehen. Und deswegen habenwir keine Blutzuckerspitzen und auch keine schnellen Abfälle und schnellen Heißhungerwieder. Und weil eine pflanzliche Ernährung tendenziell weniger Protein enthält, und vorallem auch viele Ballaststoffe enthält, und pflanzliche Proteine eh schonender für die Nierensind, haben wir dann nicht die Folge, dass wir die Nieren schädigen. In pflanzlicherErnährung ist auch, besonders wenn sie fettarm ist, kaum gesättigtes Fett drin, was in ersterLinie zu Cholesterin verarbeitet wird. Ssprich, wir schonen unsere Herzkranzgefäße. Denn inpflanzlicher Ernährung ist auch kein Cholesterin drin, sprich: wir schon unsereHerzkranzgefäße. Und deswegen ist eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung odermöglichst fettarm, möglichst vollwertig und möglichst pflanzlich, das beste, was manmachen kann, für Typ-2-Diabetes. Weil man nur dann, nicht sein Herz und seine Niereschädigt, die man mit Diabetes schädigt, mit Keto schädigt und mit Low Carb schädigt. Unddas müssen endlich alle Leute da draußen wissen, alle Betroffenen und auch alle Ärzte. Undsolange es nicht alle wissen, werde ich es immer und immer und immer wiederholen. Das war's. Ich sag Ciao! Bis Mittwoch! Wer fettarme und vollwertige, pflanzliche Rezepte haben möchte, der kann meinenNewsletter abonnieren, unter www.silke-rosenbusch.de/newsletter. Wir sehen uns Mittwoch zu „Eiweiß in der veganen Schwangerschaft“. Es wird toll, ich freuemich schon tagelang auf dieses Video. Ja! Ciao! Bis Mittwoch! Eure Sil

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  1. Pingback: Was sind offene Beine? Und wie therapiert man sie? FRAG SILKE - Silke Rosenbusch

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