Reduktionsdiät besser als Intervallfasten

Und eine weitere Studie zeigt, dass Intervallfasten nicht das hält, was es verspricht. Zumindest in diesem Fall nicht, wenn man das Alternate-Day-Fasting macht. Also einen Tag essen einen Tag fasten. Selbst bei gleichem Kaloriengehalt über die Zeit war nur die Reduktionsdiät auch tatsächlich in der Lage Fett abzubauen UND Gewicht zu reduzieren, während das Intervallfasten zwar das Gewicht reduzierte, vermutlich durch Proteinabbau, nicht aber das Körperfett. Wer tatsächlich Körperfett verlieren will sollte also tatsäch am besten die Kalorien reduzieren. Am besten mit meinem Raus aus der Lustfalle-Programm: https://silke-rosenbusch.de/lustfalle/


Hier geht's zum Raus aus der Lustfalle MEMBER-Bereich: https://elopage.com/s/foodismedicine/raus-aus-der-lustfalle-membership

Hier zum Raus aus der Lustfalle-Selbstlernkurs: https://elopage.com/s/foodismedicine/raus-aus-der-lustfalle-online-esssucht-programm-diy

Mein Buch "Raus aus der Esslust-Falle" bei Amazon: https://amzn.to/3mptSod


Willst du mehr erfahren?
Einfach E-Mail eintragen und Newsletter abonnieren!


Transkript:

Hi und herzlich willkommen!

Heute bei mir und Lilly, nicht bei mir und Romi - zum Thema Intervallfasten, mal wieder. Denn wir versuchen ja, Studien dazu zusammenzustellen. Denn, wie schreibt das Ärzteblatt,die Zahl der Ratgeber zum Thema Intervallfasten ist größer als die Evidenz, die wir durch Studien gewonnen haben. Sprich, es gibt tausende Bücher über Intervallfasten. Ob das aber wirklich alles stimmt, können wir überhaupt nicht beweisen bisher. Wir wissen, was es bei Mäusen kann. Aber Mäuse kann man nicht eins zu eins auf Menschen übertragen. Also brauchen wir mehr Studien an Menschen. Und hier gibt es eine neue Studie mit 36 Personen, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Und die haben alle unterschiedliche Mengen Kalorien gegessen und unterschiedlich gefastet.

Aber, bevor ich dazu komme, muss ich euch daran erinnern, dass mein Raus-aus-der-Lustfalle-Programm, bzw. der Kurs wieder startet am 5. September. Und jetzt sind die Kurstüren wieder geöffnet. D. h. das Raus-aus-der-Lustfalle-Programm ist jetzt bis nächste Woche Mittwoch, das ist, glaube ich, der 18., wieder käuflich erhältlich unter: www.silke-rosenbusch.de/lustfalle.Das ist das Programm, was ich auch in meinem Buch schildere. Aber diesmal funktioniert das Ganze unter meiner Anleitung. Es starten mehrere Leute gleichzeitig. Es gibt eine initiale dreiwöchige Challenge mit täglichen Webinaren, mit begleitender WhatsApp-Gruppe, wo man sich austauscht, wo man sein Essen postet, wo man sich Inspirationen holt, wo man einfach motiviert wird. Es gibt eine Kursplattform, auch Elopage, wo es jeden Tag ein Video gibt, wo ich die Leute durch den Kurs durchführe, bzw. auch durch ihre Entwicklung. Denn schlussendlich funktioniert die Entwöhnung für alle Leute gleich. Bzw. der Entzug: man kommt an unterschiedlichen Tagen an unterschiedliche Punkte. Z.B. nach vier Tagen ist man seine Gelüste los, nach zehn, elf, zwölf Tagen fängt an das gesunde Essen lecker zu schmecken, weil man dann seine Geschmacksknospen austauscht. Und nach 14 Tagen weiß man gar nicht, warum man jemals anders gegessen, weil das total lecker ist und man sich total super fühlt und alles und man voll abgenommen hat und solche Sachen. Und auch hier nimmt man ab durch eine Kalorienrestriktion. Dazu komme ich aber später gleich in der Studie.

Wie gesagt, das Programm ist jetzt wieder buchbar unter:www.silke-rosenbusch.de/lustfalle.Wer nähere Informationen möchte, findet die da, ganz runter scrollen. Da findet man den Button zum Kaufen, wie das halt immer so ist bei so Landingpages im Internet. Und wer Fragen dazu hat oder irgendwas wissen will oder sonst was, der kann sich auch einfach gerne an mich wenden. Per E-Mail an: silke.rosenbusch@web.de. Das sollte reichen, oder: info@silke-rosenbusch.de

Ok, kommen wir zum Intervallfasten. Wie gesagt, 36 Personen, waren normalgewichtige Erwachsene, also keine Übergewichtigen. Kann ich nicht sagen, warum sie Normalgewichtige ausgewählt haben. Aber das reicht vielleicht aus, um festzustellen, welche Ergebnisse, was haben. Die drei Gruppen waren, wie folgt: eine Gruppe, die vier Wochen lang 24 Stunden fasten mit 24 Stunden essen alterniert hat. Also das sogenannte alternate day fasting, also einen Tag essen, einen Tag fasten, einen Tag essen. Wobei die nicht um Mitternacht gewechselt haben. Sondern um 15 Uhr fing man wieder an zu essen oder hörte man auf zu essen. Ihr könnt natürlich dafür alle Leute, die sagen „aber ich habe mir den Intervallfasten super Erfahrungen gemacht“. Möglicherweise ist das mit anderen Fastensachen anders, aber ich habe auch dazu schon mal ein Video gemacht, dass z. B. das Frühstück ausfallen lassen, ineffizient ist, um irgendwelche Heilwirkungen zu erzielen, hingegen das Abendessen ausfallen zu lassen, schon. Das verlinkt ich euch nochmal hier oben.

Die durften dann an den Tagen, wo sie gegessen haben, ihre Kalorienzufuhr, ihre normale Kalorienzufuhr um 50 % steigern. Sprich, sie hatten Pi mal Daumen über den gesamten Zeitraum gerechnet, die Kalorienmenge an den Fastentagen quasi um 50 % reduziert. Stelle man sich vor, man würde immer 2.000 kcal essen, lässt jetzt einen Tag ausfallen und wenn man dann am Fastentag quasi nichts isst, man dann am nicht-Fastentag 3000 kcal isst. So ist das gemeint. Also 50 % der Kalorien darauf, spricht man, darf dann mehr essen, hat aber trotzdem über den Zeitraum verteilt Kalorien eingespart.

Die zweite Gruppe hat eine klassische Reduktionsdiät gemacht, wo die Kalorienmenge um 25 reduziert wurde, also nicht um 50 %, sondern um 25 nur. Und die dritte Gruppe hat auch alternate day fasting gemacht, durfte aber quasi so viel essen, wie sie möchten, bzw. haben die Kalorien komplett kompensiert. Also einen Tag nichts gegessen, am nächsten Tag 4000 kcal, statt an zwei Tagen 2000 kcal. Ja, und dann hat man ausgewertet, was die Ergebnisse waren. Und das war übrigens dieUniversität in Barth, die das gemacht hat. Das Ganze ist publiziert worden im Science Translational Medicine Journal. Link logischerweise, wie immer, unten drunter.

Und die Ergebnisse waren hier, dass dieses alternate day fasting, wenn man bei der Kalorienmenge bleibt, also Null kcal, 4000 kcal, Null kcal, 4000 kcal, zu keiner signifikanten Gewichtsabnahme geführt hat. Die haben zwar im Durchschnitt ein bisschen abgenommen, wie gesagt, das war statistisch nicht signifikant. Daher kann man das unter den Tisch fallen lassen. Die Leute, die 50 % ihrer Kalorien eingespart haben, dadurch, dass sie das alternate day fasting gemacht haben und am anderen Tag dann nur 3000 kcal gegessen haben, statt 2000 bzw. 4000. Also, jetzt als Beispiel. Diese Kalorien-Zahlen, die sind nur ein Beispiel, damit ihr euch vorstellen könnt, was tatsächlich passiert ist. Die haben signifikant abgenommen: 1,6 kg. Aber, wie gesagt, die haben auch ihre Kalorien eingespart, nämlich jeden zweiten Tag quasi nur die Hälfte von dem, was sie normalerweise essen. Und die Gruppe 2, die mit der Reduktionsdiät, die nur 25 % Kalorien weniger gegessen hat, also schlussendlich genauso viel. Wenn wir zwei Tage nehmen, wo man normalerweise 2000 kcal isst, wie ich eben bei Gruppe 1 gesagt habe, jetzt aber einen Tag ausfallen lässt, am nächsten Tag 3000 kcal isst, sind wir ja für die zwei Tage bei einer Reduktion um 25 %, wie bei Gruppe 2. Also Gruppe 1 und Gruppe 2 waren von den Kalorien identisch. Gruppe 2 mit der Reduktionsdiät, die nichtgefastet haben, haben 1,91 kg Gewicht verloren. Die haben also mit der Reduktionsdiät, obwohl dieselbe Kalorienanzahl vorlag wie beim Intervallfasten, mehr Gewicht verloren. Also Reduktionsdiät war hier effizienter als Intervallfasten. Problem mag hier auch sein, vielleicht weil Intervallfastende i. d. R. ihre Ernährung nicht umstellen. Ich weiß nicht, ob Reduktionsdiäten das notwendigerweise machen, aber das sind halt auch so Sachen, die ich bei meinem Raus-aus-der-Lustfalle-Programm eben festgestellt habe.

Da kommen wir nochmal dazu, dass es jetzt wieder buchbar ist!

Ich hatte eine Teilnehmerin, die einen Schlauchmagen bekommen hat, also eine operative Magen-Operation, um abzunehmen. Und auch die hat durch die Ernährungsumstellung auf die Raus-aus-der-Lustfalle-Ernährung noch mal mehr abgenommen, trotz selber Kalorienmenge, wie sie vorher gegessen hat. Und ich habe auch eine Kursteilnehmerin gehabt, die mit Diäten, mit allen Diäten, die sie sonst gemacht hat, die Woche nur 300 g abnahmen. Aber jetzt mit der Raus-aus-der-Lustfalle-Challenge in den drei Wochen vier kg verloren hat, obwohl sie sich satt gegessen. Eine Kalorie ist nicht eine Kalorie. Es hängt auch von der Qualität der Nahrung ab. Und was genau es ist, also nicht nur die Qualität. Das ist wirklich sehr faszinierend, das ist wesentlich schöner, wenn man essen darf, wenn man Hunger hat und sich nicht eben für gewisse Zeiträume oder eben auch für gewisse Mengen am Riemen reißen muss, weil die Kalorienmenge begrenzt ist. Oder halt auch hier so Zeiträume. Naja, was noch hinzukam: man hat den Leuten dann halt auch die Hüfte gemessen und den Fettanteil. Und Körperfett haben nur die Leute verloren, die eine Reduktionsdiät eingehalten haben. Bei den Intervallfastenden von beiden Gruppen nicht. Auch nicht die, die abgenommen hatten. Also die haben kein Fett abgenommen, diese 1,6 kg, die die verloren hatten, war kein Fett. Die Forscher davon aus, dass Muskelmasse verloren wurde. Also dass quasi an den Tagen, wo gefastet wurde, der Körper auf Muskelmasse zurückgegriffen hat, möglicherweise um Gluconeogenese zu betreiben. Also das ist jetzt meine Theorie, dass eben Aminosäuren aus Muskelmasse abgebaut wurden, um dann daraus Glukose herzustellen. Denn irgendwann sind ja natürlich auch die Reserven der Leber für Glukose aufgebraucht und nach 24 Stunden ist man dann auch noch nicht in Ketose, so dass man Ketone im Körper produziert. Also irgendwo muss der Körper seine Glukose hernehmen. Ja und da ist natürlich Protein naheliegend, würde ich annehmen. Ja, das mag anders sein bei anderen Formen des Intervallfastens, aber schlussendlich, Leute, es ist einfach nicht die effektivste Methode abzunehmen. Und ist auch nicht die effektivste Methode, gesund zu werden. Also, es ist wesentlich besser eine ausgewogene niedrigkalorische, abwechslungsreiche, gesunde Ernährung, mit der man sich satt essen kann, durchzuführen. Morgens, mittags, abends oder auch gerne meinetwegen zwischendurch- es gibt ja nicht mal Einschränkungen, wann man essen darf im Raus-aus-der-Lustfalle-Programm- als sich so zu quälen. Wer kann schon aufhören um 15 Uhr dann aufhören zu essen und dann erst wieder. Ja, doch es können natürlich Leute. Also für mich wäre das nicht. Also ich bin mir mittlerweile zu schade, um sowas durchzuziehen. Ich esse lieber ausgewogen niedrig kalorisch - wobei jetzt gerade nicht ich muss ja jemandem stillen – hochkalorisch. Aber das ist die Methode. Wenn ich feststelle und merke „okay, ich habe was zugelegt“, wenn ich aus dem Urlaub wiedergekommen oder sonst was. Das ist das, was ich mache, das ist das, was mit geringster Einschränkung verbunden ist, was mir ermöglicht, mich satt zu essen und auch ermöglicht, dass ich mich wohl fühle währenddessen. Und nicht Fressanfälle kriege und nicht Hunger leide und mich quäle und solche Sachen.

Naja. Wie gesagt. Es gibt jetzt wieder das Raus-aus-der-Lustfalle-Programm zu kaufen. Es startet am 4. September, das ist ein Samstag. Wir starten immer Samstag, weil die meisten Leute dann nicht arbeiten müssen, und man langsamen in die neue Ernährung starten kann, sich ausschlafen kann. Weil Koffein ist da ja auch nicht erlaubt, da Koffein Stresshormone ausschüttet und Stress wiederum Ernährung, also Essen triggert, also über-Essen triggert, so, dass man sich ausschlafen kann man solche Sachen.

Und ja, wie gesagt: www.silke-rosenbusch.de/lustfalle. Einfach mal vorbeischauen, wer mag, kann gerne dazukommen. Es gibt insgesamt zehn Plätze, einer ist schon weg, weil sich irgendjemand schon gemeldet hat und gesagt hat: „Wo kann ich das Buch kaufen? Ich seh's nirgendwo.“ Die Kurstüren waren noch gar nicht geöffnet, sie sind jetzt erst seit letztem Donnerstag, seit dem Webinar sind die geöffnet. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: wisst ihr Bescheid.

Ich hoffe, es kommen noch mehr Studien zum Thema „Intervallfasten“, ob wir irgendeine Variante des Intervallfasten finden, wo ich sagen würde: „Ja, ist top! Ist super! Sollte man machen“! Bisher habe ich keine Datenlage, die mir sagen würde, dass ich einem Patienten Intervallfasten empfehlen sollte. Leider nicht, daher tue ich es nicht, daher halte ich nichts davon.

Okay, das war's. Lilly pennt weiterhin. Ich sage: „Ciao bis Mittwoch zum Thema… weiß ich noch nicht. Ja, so ist es.“

Macht's gut. Eure Silke


Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.