6 Dinge die passieren müssen, damit man seine Esssucht los wird

Hier sind die 6 Dinge, die passieren müssen um eine Sucht loszuwerden. Das gilt für Esssucht, aber auch für alle anderen Süchte. Das meiste davon ist nicht von jetzt auf gleich oder vom einen auf den anderen Tag zu schaffen. Zum Beispiel das lösen von Assoziationen und Konditionierungen, die uns, noch bevor wir darüber nachdenken konnten, zurück in die Arme der Sucht treiben können. Genau deshalb gibt es ja auch den Raus aus der Lustfalle MEMBER Bereich. https://elopage.com/s/foodismedicine/raus-aus-der-lustfalle-membership. Hier trifft man Gleichgesinnte, die genau wie man selbst daran arbeiten alte Muster zu lösen und gleichzeitig neue Rezepte und Gerichte zu entdecken. Jede Woche gibt es auch hier ein Webinar, in welchem man Fragen stellen und sich austauschen kann.


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Transkript:
Hallo und herzlich Willkommen,heute zu den sechs Dingen, die passieren müssen um eine Sucht, speziell eineEsssucht, zu überwinden. Ich weiß nicht mehr genau, wo ich das her habe. Obes in einem Buch war über Sucht und ich es dann auf Esssucht übertragenhabe, oder ob ich es direkt in einem Esssucht-Buch gelesen habe. Es geht umdie therapeutische Herangehensweise an Süchte und welche Maßnahmenunabdingbar nötig sind, damit man die Sucht hinter sich lassen kann. Und daist natürlich Punkt eins: die Drogennahrung vermeiden. Sprich, die Droge ansich, was auch es immer ist. Man kann sich nicht von einer Sucht heilen, indemman weiter konsumiert. Es kann sein, dass man irgendwelche Sachen, wieMeditation oder autogenes Training oder sonst was macht, was einen mehrentspannt sein lässt. Wo man dann weniger konsumiert oder so. Aberschlussendlich und um gar nicht mehr zu konsumieren, ist es erforderlich, denkompletten Bruch mit der Substanz zu haben und sie nicht mehr zukonsumieren. Denn, wenn man sie weiter konsumiert, dann bleibt man aufeinem Level mit seinem Belohnungssystem, das nicht normal ist.Schlussendlich läuft es ja darauf hinaus, je länger wir konsumieren, desto mehrbrauchen wir den Konsum, um uns normal zu fühlen. UmEntzugserscheinungen zu vermeiden. Nicht mehr, um uns besser zu fühlen.Deswegen: Schritt Nummer eins, oder eine Sache, die passieren muss, um sichaus einer Sucht zu lösen, ist die Abstinenz. Und das machen wir in der „Rausaus der Lustfalle“- Challenge natürlich in den ersten drei Wochen, wo ebennoch keine Drogennahrung gegessen wird. Punkt Nummer zwei, der passieren muss: Man muss alternativeBelohnungsmethoden finden. Ich finde, in dem Moment, wo man die Drogeweglässt, fängt man automatisch an, nach alternativen Belohnungsmethodenzu suchen. Natürlich hat man im Alltag nicht die Motivation seine Drogewegzulassen. Deswegen sucht man ja auch nach alternativen Methoden.Während der „Raus aus der Lustfalle“- Challenge lernt man das und sucht sichalternative Behandlungsmethoden. Das heißt, man fängt zum Beispiel an, sichzu fragen „Was könnte ich denn stattdessen machen? Ist mir langweilig? Hilftmir hier ein Hobby weiter? Wie wäre es, wenn ich jetzt an die frische Luft gehenwürde und einfach ein bisschen spazieren gehe, oder was wäre, wenn ich jetztmal Mittagsschlaf mache oder ein Nickerchen? Was wäre, wenn ich meinemChef jetzt einfach mal 'nein' sage, statt die Forderung, die mein Chef an michstellt, wieder mit Schokolade zu kompensieren“. Solche Sachen. Da muss mananfangen, darüber nachzudenken „Was gibt mir denn sonst Belohnung und wiekann ich denn Bestrafung oder schlechte Gefühle vermeiden?“. Das mussunumgänglich passieren, um sich aus einer Sucht zu lösen. Punkt Nummer drei ist die Konditionierung und die Assoziationen zu lösen. Denn häufig denken wir ja gar nicht mehr darüber nach. Im Sinne von „Will ich denn jetzt Schokolade essen? Was wäre der Vorteil davon? Was wäre der Nachteil davon?“. Sondern wir wollen das einfach und wir besorgen uns das einfach. Und dann ist es drin und dann wissen wir gar nicht mehr, was wir getan haben. Also man ist konditioniert. Ich habe das auch im Webinar schon gesagt. Die Konditionierung, die passiert meist schon in der Kindheit und es ist total scheiße. Das es eben auf Dauer so schwer ist, sich da raus zu lösen, weil die Kindheit eigentlich dazu da ist, Überlebensstrategien für den Menschen zu automatisieren, damit man als Erwachsener nicht mehr darüber nachdenken muss, was man tun muss, um zu überleben. Wenn man dann dummerweise Todesstrategien lernt, indem man, zum Beispiel, für das Zahnen einen Butterkeks bekommt, mit dem dann Schmerzen gelindert werden durch Weißmehl, Zucker und Fett, behält das Kind das auch noch für sein erwachsenes Leben. Und wenn es dann irgendwann Schmerzen hat, dann greiftes eben auch zu Zucker, Weißmehl und Fett. Nicht jedes Kind. Manche Kinder lernen vielleicht im Verlauf des Lebens, oder der Kindheit, dann doch noch andere Strategien mit schlechten Gefühlen oder Schmerzen oder psychischen Schmerzen umzugehen. Andere vielleicht nicht und die greifen dann immer danach. Diese Assoziation müssen gelöst werden und auch das geht nur mit Abstinenz und darüber nachdenken. „Was kann ich stattdessen tun? Welche alternative Belohnungsmethode gibt es?“ Also Punkt zwei.Punkt vier ist die Motivation für Nicht-Essensaktivitäten steigern. Ein Punkt - im Rahmen des Abhängigkeitssyndroms - um eine Sucht zu diagnostizieren ist, dass man man soziale Aktivitäten oder andere Aktivitäten für den Konsum vernachlässigt. Und das machen viele Süchtige. Auch Esssüchtige, die dann, anstatt sich mit Freunden zu treffen, einfach vor den Fernseher sitzen, Essen bestellen, Tüte Chips auf reißen und sonst eben lieber mit sich und dem Essen allein sind, als Freunde zu treffen. Und da muss man daran arbeiten, dass man „Nicht-Essens-Aktivitäten“ macht, die vielleicht auch Spaß machen. Also sich Hobbies sucht. Vielleicht Sport macht. Vielleicht etwas Neues lernt. Keine Ahnung. Einen Gitarrenkurs macht oder ein Sprachkurs oder Nähkurs oder einen Töpferkurs.Oder weiß der Geier was. Egal was. Irgendwas, dass die Volkshochschule anbietet. Dass man sich vielleicht auch auch sportlich aktiv zeigt. Oder was Leute so machen. Also man sitzt nicht nur zu Hause und isst, man trifft sich mit Leuten auch nicht nur zum Essen. Man kann mit Leuten auchnoch andere Sachen machen. Und da haben wir dann immer noch zusätzlich den Faktor der menschlichen Interaktion, die auch auf das Belohnungssystem wirkt. Also „Nicht- Essens-Aktivitäten“. Man kann auch mit Freunden spazieren gehen. Oder man kann auch alleine spazieren gehen oder, was ich sehr gerne mache: Schlittschuhlaufen gehen. Was leider nur im Winter geht, was auch bald wieder ist. Also „Nicht-Essens-Aktivitäten“ zur Belohnung.Punkt Nummer fünf ist: die eigene Stimmung verbessern. Das kann man auf zwei Wegen machen. Entweder, man ändert die Situation, was nicht immer geht. Also, wenn ich einfach einen cholerischen Chef habe, der ein Arschloch ist, da kann ich die Situation ändern, indem ich kündige oder mich versetzen lasse. Oder sonst was. Ich kann aber auch meine Einstellung dazu ändern. Und da ist ja immer die Frage: was ist leichter? Es gibt Leute, die sind in der Lage das zu schaffen, dass der Arschloch-Chef ihnen am Arsch vorbeigeht, sage ich mal. Ich bin da nicht gut drin. Also ich habe sehr wenig emotionalen Rückhalt inmeinem Alltag. Einfach, weil ich alleine lebe mit meiner Katze und keine Familieum mich habe, die mich emotional die ganze Zeit stützt. Leute, die so was haben, die sehr viel Rückhalt haben, oder auch Ressourcen, die könnten es leichter wegstecken. Wenn man es nicht so leicht wegstecken kann, dann mussman halt vielleicht gehen. Dann geht es nicht anders. Deswegen bin ich auch sehr wählerisch, was meine Klinikumgebung, wo ich vielleicht irgendwann arbeiten will, angeht. Da geht nicht einfach irgendwas und da geht vor allem kein Arschloch-Chef. Da gehen nur nette Menschen. Nette Kollegen und so etwas. Also, seine Stimmung verbessern. Je nachdem, was Einfluss auf die Stimmung hat. Entweder die Sache verbessern oder die Stimmung verändern. Also dadurch, dass man die Gedanken ändert. Und das können dann so Sachen sein, wie positives Denken, oder auch einfach nur zu sagen „es wird schon allesirgendwie gut werden, irgendwie klappt es“ oder eben auch, sich in Dankbarkeit üben, für alles mögliche, was man so hat. Denn tatsächlich ist es ja so, dass es uns heutzutage in der westlichen Welt in Deutschland verdammt gut geht. Also, wenn man sich Deutschland vor 120 oder meinetwegen auch vor 80 Jahren anguckt, dann denke ich so „scheiße, da war das ganze Land zerbombt“. Also da noch nicht, das war ein später Zeitpunkt. Aber es war Krieg.Wir hatten nicht genug zu essen. Es war scheiße! Wir haben uns gestritten mit ganze Welt. Also uns geht es verdammt gut und dafür können wir auch dankbarsei. Dankbar dafür, dass man ein Dach über dem Kopf hat, dankbar dafür, dass man zu essen hat, dankbar dafür dass man genug Geld auf dem Bankkonto hat. Dankbar dafür, dass man fließend heißes Wasser hat und solche Sachen einfach. Also einfach die Stimmung verbessern. Da gibt es unterschiedliche Methoden. Die Persönlichkeits-Entwicklungsstrategien für so was im Internet sind unendlich. Hier gehören dann auch so Sachen rein, wie autogenes Trainingoder Meditation oder irgendwelche Audio-Sachen hören oder Yoga. Das ganze Zeug. Progressive Muskelentspannung, also solche Sachen. Kann jeder gucken, was ihm gefällt.Ja und Punkt Nummer Sechs ist dann: die Selbstkontrolle stärken. Und das mit der Selbstkontrolle, das ist tatsächlich so eine Sache. So eine Sache der Empirie. Wenn ich dauernd die Erfahrung mache, dass ich keine Selbstkontrolle habe, dann glaube ich auch daran, dass ich keine Selbstkontrolle habe und dann habe ich auch keine Selbstkontrolle. Also wie überzeuge ich mich davon, dass ich jemand bin, der Selbstkontrolle hat? Und die meisten Leute, die süchtig sind, die haben das Gefühl, sie haben keine Selbstkontrolle. Weil die Droge ja stärker ist als sie. Aber wenn man das dann schafft eine gewisse Zeit lang abstinent zu sein, zum Beispiel die drei Wochen initial „Raus aus der Lustfalle“ - Challenge. Dann kriegt man plötzlich durch die eigene Erfahrung das Gefühl "Hey, ich habe mir doch Selbstkontrolle. Wenn ich das und das und das mache, habe ich Selbstkontrolle“. Und dieser Glaube daran, der stärkt die Selbstkontrolle dann halt auch wieder weiter. Natürlich ist jeder Rückfall irgendwann wieder ein Gefühl von „ich habe keine Selbstkontrolle“ aber dann kann man sich erinnern, weil mir die Erfahrung schon mal gemacht hat „Hey ich hatte ja Selbstkontrolle als ich das und das und das gemacht habe. Da hatteich Selbstkontrolle. Wenn ich das wieder mache, ist meine Selbstkontrolle auch wieder da“. Und das sind die sechs Dinge, die passieren müssen, damit man sich aus einer Sucht lösen kann. Ich finde die sehr anschaulich und ich finde das auch alles sehr logisch. Und wer sich aus einer Sucht nach Essen eben nicht lösen kann, das alleine nicht schafft, immer wieder rückfällig wird, mit seinem Gewicht hadert, mit seinem dadurch verursachten Krankheiten hadert, für den ist die „Raus aus der Lustfalle“ - Challenge, also mein Online-Programmgegen Esssucht geeignet, was noch bis Ende dieser Woche buchbar ist unter www.silke-rosenbusch/lustfalle. Es geht los am 19. September. Geht dann mit drei Wochen initialer Abstinenz an den Start, gefolgt von fünf Wochen Nachbetreuung, wo man wieder lernt in der Welt der Lebensmittel halbwegs zurecht zu kommen, ohne wieder die Selbstkontrolle zu verlieren. Denn das ist furchtbar. Das macht depressiv, wenn man keinen Selbstwirksamkeit hat. Wennman das Gefühl hat, man kriegt sein Leben nicht in den Griff. Man kann tun undlassen, was man will, aber man kommt nie dahin, wo man hin will. Das ist die Hauptursache von Depressionen. Und das kann auch durch so was kommen. Nichtsdestotrotz, beziehungsweise, nicht ohne Grund, beziehungsweise ist wundert niemanden, dass Diabetiker kurz nach der Diagnose, wenn man die Diagnose gestellt hat, auch beobachtet werden sollen, in Bezug auf die Entwicklung einer Depression. Und dass die auch eine Verhaltenstherapie machen sollen. Und auch Leute, die ein metabolisches Syndrom haben, also übergewichtig sind, Diabetes haben, schlechtes LDL haben, Bluthochdruck haben, schlechten LDL haben, auch die sollen eine Verhaltenstherapie machen,laut Leitlinie. Weil das da alles dahinter steckt. Nur sagt keine Leitlinie „das ist eine Sucht“. Das sagt nur ich. Wie gesagt, ich hab da ein Programm dagegen entwickelt. Das ist seit fünf Jahren erfolgreich darin. Und man kann es buchen unter www.silke-rosenbusch.de/lustfalle. Jetzt wieder ab 19. September. Der nächste Kurs startet dann am ersten Januar übrigens. Für alle, die jetzt gerade nicht können, weil sie, was weiß ich, ich im Urlaub sind, oder kein Geld haben, oder keine Ahnung was. Direkt zum neuen Jahr. Dann, wenn die Vorsätze am Stärksten sind. Das war es. Ich sage Ciao, bis Mittwoch. Eure Silke

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  1. Pingback: Was ich an einem Tag esse #140 // vollwertig, pflanzlich - Silke Rosenbusch

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