Warum ich weiß, dass fettarm, vollwertig, pflanzlich die beste Ernährung ist // FLASHBACK FRIDAY

Diese Video ist von Juni 2016 - 4 Jahre alt. Damals wurde ich mehrfach gefragt, ob ich gelegentlich auch an meiner Ernährung zweifeln würde. Und meine Antwort war damals schon: "Nein, nie!" - Das hat sich bis heute nicht geändert. Daher habe ich damals schon erklärt, was mich an dieser Ernährung so überzeugt und das deckt 4 Bereiche ab, in denen man sich überzegen kann, warum diese Ernährung so gut ist.

1. Lehrbuchwissen
2. Klinische Erfahrung
3. eminenzbasiertes Wissen der plant-based doctors und
4. Beobachtung an mir selbst.

Es gibt keine bessere Ernährung als eine weitestgehend fettarme, vollwertige und pflanzliche Ernährung. Ausnahmen sind erlaubt, aber die Richtung muss stimmen.


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Trankskrip:

Hi und herzlich willkommen!

Ich will mich heute mal an die Leute wenden, die  schon immer mal wieder Zweifel hatten, ob eine vegane Ernährung wirklich das Non plus Ultra ist oder ob es nicht doch noch bessere Ernährungsweisen gibt. Oder die, die sich irritieren lassen durch irgendwas das irgendwer im Internet schreibt und so weiter.

Mich hab schon mal jemand, also einer meiner Leser gefragt haben: „Hast du je Zweifel an deiner Ernährung, denn ich zweifle dauernd?!“ Und ich muss einfach sagen: Nein, überhaupt gar nicht. Ich will heute mal erklären warum ich in meiner Ernährung absolut gar keine Zweifel habe. Warum ich weiß ,nicht glaube, sondern weil ich WEISS, dass eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung die beste Ernährung der Welt für Homo sapiens ist. Es sei denn vielleicht außer man ist Massai oder man ist  Inuit.

Das war nicht immer so. Das war nämlich zu meinem Rohkost Zeiten nicht so, daher weiß ich genau wie es sich anfühlt, wenn man immer irgendwie am Zweifeln ist. Ob das, was man jetzt hier tun, gerade das richtige ist. Wenn man z.B. entweder körperlich irgendwas an sich feststellt, was nicht zu hundert Prozent ist, weil irgendwelche Leute sich dauernd widersprechen wie in der Rohkost-Szene. Da gibt‘s dann halt heute die quasi LowCarb sind, so um Dr. Gabriel Cousens rum und dann. das genaue Gegenteil, die Dr. Graham Anhänger, die halt voll auf HighCarb sind. Und was mich in der Rohkost auch immer noch irritiert ist, dass ich dachte: Okay, wenn diese Rohkost Leute Recht haben, hätte denn dann die ganze Wissenschaft Unrecht? Hat da noch nie jemand aufbegehrt? Wird den allen das Maul gestopft, dass die nicht erkennen, dass irgendwie Rohkost gesünder ist als andere Nahrung? Und das ist natürlich nicht so. Natürlich ist das nicht so! Ich meine, ich weiß es gibt ein paar Verschwörungstheoretiker, die glauben wollen, dass alle Wissenschaftler der Welt geschmiert sind von den Regierungen, die uns Menschen nur umbringen wollen. Das ist natürlich nicht so. Geschmiert wird überhaupt niemand. Es ist halt wirklich so, dass eine Rohkosternährung sich wissenschaftlich nicht als Optimum bewiesen hat und anders ist es eben mit der fettarm, vollwertig, pflanzliche Ernährung, zu der ich dann vor etwas mehr als 5 Jahren damals gewechselt bin, weil ich selber einen Eisenmangel hatte zu der Zeit und mich auch nicht tiptop wohl gefühlt habe und dann angefangen habe wieder was Gekochtes zu integrieren. Und auch weil ich von der von der 80/10/10 an Geschichte in rohform eben nicht satt wurde. Und da auch festgestellt haben, also ich habe das in Chronometer alles durchgerechnet, und ich kann bei unglaublich viele Sachen nicht auf die Werte die in Chronometer vorgegeben sind. Und so habe ich meine Ernährung dann geändert und las dann alle Bücher der plant-based doctors, also vom Barnard, von McDougall von Esselstyn ähm habe ich noch jemand gelesen? Und hab mich halt beschäftigt mit dem, was die so erzählen. Was die Jungs vom True North da auf Youtube erzählen. Diese ganze Sachen. Und  habe das dann mal gemacht. Und ich fing an mich besser zu fühlen und so weiter. Mein Eisenmangel hörte dann plötzlich auf. Ich hatte zu der Zeit auch noch abbrechende Fingernägel, was dann auch aufhört. Und Ich war zu der Zeit, das war im April oder Mai, vor 5 Jahren und habe mein Abi geschrieben. Ich war unglaublich schrecklich müde. Ich habe im Blog eine ganze Woche am Stück gestöhnt „Gott Ich bin so müde“ und Ich weiß nicht woran das lag. Ja und das war dann halt das. Das ging dann alles im Laufe der Zeit weg und dann fing ich an zu studieren, auch vor 5 Jahren, und hab dann irgendwann in Biochemie halt auch wirklich nachvollziehen können was diese plant-based doctors erzählen, warum Fett schlecht ist, warum Stärke gut ist, warum wir viel Obst und Gemüse essen und so weiter. Warum tierische Produkte, besonders tierische Fett und das Cholisterin aber auch die Milchprodukte. Warum der Körper dadurch Schaden nehmen kann. Und den Biochemikern  ist das soweit alles klar. 

Nur, was die Wissenschaft halt immer macht ist, die gehen nicht so weit wie die plant-based doctors. Aber so weit wie die gehen so weit geht eigentlich quasi jeder überall. Also es ist halt auch die Empfehlung der DGE. Die gehen halt auch nicht so weit wie die der plant-based doctors. Aber die gehen auch in die Richtung. Also auch die DGE empfiehlt weniger tierische Produkte zu essen und mehr Obst und Gemüse zu essen und Vollkorn zu essen.

Und dann habe ich irgendwann innerhalb des Studiums ein Pflegepraktikum gemacht auf der Herz-Kreislauf- und Diabetes Station nachdem ich schon mein wissenschaftliches Projekt über Diabetes geschrieben hab und Barnards Ansatz für Typ-2-Diabetes. Also das ist ein Krankenhaus in Köln das wirklich renommiert ist für Diabetes-Schulungen. Und die machen da folgendes: Um die Insulinresistenz der Diabetiker zu knacken, setzen sie die 3 Tage auf Gemüsetage. Und Gemüsetag ist eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung. Das heißt die kriegen da halt evtl. zum Frühstück Vollkornbrot und da dann Marmelade drauf und halt keine Butter. Mittags kriegen die Reis mit Salat, abends gedünstetes Gemüse und Kartoffeln oder sowas. Und das ist halt wirklich genau das wo Esselstyn und T. Colin Campbell vor allem  hinwollen. Also wirklich sehr, sehr fettarme und weitestgehend vollwertige Ernährung. Und die machen das nur 3 Tage anstatt den Diabetiker zu sagen: Mach das für immer und dann hast du überhaupt keine Diabetes-Probleme mehr.

Da war ein Mensch, der weinte. Also es war ein 250 Kilo schwerer Mann der ein Liter-Eimer dabei hatte im Krankenhaus, den er sich zwischen die Beine hielt wenn er aufs Klo musste. Er konnte seine Genitalien schon nicht mehr sehen. Und dennoch brachte der in Tränen aus, als ich ihm vorschlug mal 3 Tage diese Gemüsetage zu machen. Ich habe vorher gedacht, dass die im Krankenhaus da nix drüber wissen, dass eine vollwertige pflanzliche Ernährung so großartig gegen Typ-2-Diabetes hilft. Die wissen das sehr wohl. Was sie nicht wissen ist, wie sie ihre Patienten dazu kriegen das länger zu machen. 

Ich hab dann in während des Pflegepraktikum, weil ich Zeit totschlagen musste ein Buch über Ernährung und Typ-2-Diabetes von denen die da so rumstanden in die Hand genommen und durfte da erfahren, dass die Empfehlung für Typ-2-Diabetes und auch die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung gar nicht so gemeint sind. Dass die jetzt denken, dass genauso wie das empfehlen, ist die beste Ernährung Homo sapiens. Das was die empfehlen ist die beste Ernährung, von der sie glauben, dass sie es Otto Normalverbraucher verkaufen können. Also die DGE glaubt nicht, dass man ein bisschen Süßigkeiten Essen soll jeden Tag , wie es in deren Empfehlung steht. Sie glauben, dass ein bisschen Süßigkeiten jeden Tag einen nicht umbringt, so dass man davon nicht krank wird.

Und so kommt das Ganze zusammen. Ich beobachte meinen Körper, ich lese Bücher von studierten Wissenschaftlern darüber ich beobachte das im Krankenhaus an Patienten was passiert. Hinzu kommt dann auch hier meine Famulatur im True North. Ich sehe was da mit Menschen passiert, wenn man die auf Fasten setzt oder auch auf fettarme, vorwertige, pflanzlich also SOS-freie Ernährung. Und es gibt andere Ernährungsweisen, die durchaus auch die Gesundheit eines kranken Menschen verbessern können. Aber ich hab noch keine gefunden und mir ist auch noch keine präsentiert worden, wo ich sagen könnte da wird wirklich alles, alles Gute vereint. So bei der LowCarb-Fraktion oder die Keto-Anhänger, die wollen in Ketose. Das hat Vorteile, hat aber auch Nachteile. Eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung hat aber keine Nachteile. Nur Vorteile. Da sind überall nur Vorteile. Und dann kommen die LowCarber gegebenenfalls jetzt auch wieder an mit: Aber der insulinspiegel und Blutzucker usw. Das passiert aber bei vollwertiger Nahrung nicht. Das passiert bei raffinierten Kohlenhydraten. Und wenn ich mir dann auch nochmal mein Chronometer angucken, ihr habt das alles jetzt gesehen an dem Tag wo ich das alles aufgeschrieben habe, entspricht es perfekt allen Empfehlungen von irgendwelchen Gesundheitsorganisation per se. Die Empfehlungen der DGE werden eingehalten und auch die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Wie gesagt Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse soll der Mensch bevorzugt essen. Und wenn ich da einfach aus 5 - 8 unterschiedlichen Bereichen, ob es jetzt molekularbiologisch ist oder wirklich klinisch oder literarisch oder wenn man sich Studien anruft oder auch was die Anthropologen sogar sagen wie es überhaupt bei Homo sapiens zu der Entwicklung dieses großen Gehirns gekommen ist, und dass man Voraussetzung muss das die vor allem Stärke gegessen haben in der Zeit, in der das Gehirn so gewachsen ist -  all diese Sachen - die kumulieren dahin, dass ich sage eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung ist die beste Ernährung für Homo sapiens.

Wobei man natürlich darauf achten muss, dass man auch ausgewogen isst. Das alles drin ist, was man braucht. Und viele Leute denken nicht an die Eisen oder die denken eben nicht an ihr Kalzium, die essen nicht genug Gemüse vor allem nicht genug grünes Gemüse. Oder die denken sich Stach Solution bedeutet hauptsächlich nur Stärke. Und Eiweiß und so Zeug ist egal. Es muss ausgewogen sein und der achte ich darauf, dass ich sowohl in der mittags und abendessens Speise Hülsenfrüchte habe und Stärke habe und Gemüse habe und morgens halt auch mein Gemüse vor meinen Haferflocken. 

Und das war es dann. Ich sag Ciao bis bald, eure Silke

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  1. Pingback: Wie geht gesunde Ernährung wirklich? – Die 4 Ernährungs-Indexe - Silke Rosenbusch

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