Die Fakten: Covid-Infektion vs. Covid-Impfung in der Schwangerschaft

In der letzten Woche sind zwei brandneue Studien erschienen. Eine über die Folgen einer Impfung gegen Corona bei Schwangeren. Eine weitere darüber, welchen Folgen eine Corona-Infektion in der Schwangerschaft für Mutter und Kind haben kann. Dabei zeigte sich, dass sogar bei einer leichten Covid-Infektion sowohl die Mortalität als auch die Morbidität der Mutter erhöht ist. Damit lässt sich ziemlich klar sagen, dass es von Vorteil ist, auch Schwangere standartmäßig gegen Corona impfen zu lasse, weshalb die amerkanischen Behörden nun auch ganz klar dafür aussprechen. Leider ist Deutschland hier mal wieder noch nicht so weit.


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Transkript:
Hi und herzlich willkommen! Heute zum Thema „Impfung gegen Corona als Schwangere vs. Corona-Infektion als Schwangere und die Konsequenzen, die es für Mutter und Kind haben kann“. Denn wie ihr wisst, habe ich mich ja nochmit Astra Zeneca gegen Corona impfen lassen und ich lebe noch. Das Kind auch, übrigens. Ja, die zweite Impfung wird wahrscheinlich mit BioNTech erfolgen oder mit Moderna, nehme ich an. Und jetzt, diese Woche, ist die erste Studie erschienen, an schwangeren, geimpften Frauen und den Konsequenzen, die das für Mutter und Kind hatte. Und es ist auch diese Woche eine Studie erschien, welche Konsequenzen es für Mutter und Kind hat, wenn man während der Schwangerschaft an Corona erkrankt. Und beides will ich euch vorstellen und ich verlinke euch beide Studien. Es sind beides Studien aus hochdotierten Fachjournalen. Die eine Studie ist vom New England Journal of Medicine und die andere Studie ist vom Journal of the American Medical Association. Und jeder, der meinen Aussagen hier widersprechen will, der möge bitte ebenfalls Artikel aus Fachjournalenverlinken und das Gegenteil beweisen. Denn, was unter meinem Impfvideo passiert ist, das war nur Bullshit. Das ging so weit, dass mir jemand daruntergeschrieben hat, es sei ein Baby gestorben, nachdem es Muttermilch einer geimpften Frau bekommen hat. Also, was natürlich totalerSchwachsinn ist. Es gibt kein einziges Toxin, was so toxisch ist, dass ein Baby vom einmaligen Stillen stirbt. Nichts! Also, es gibt so viel Scheiße im Internet und meinetwegen können die Schwurbeler und Querdenker das ja alles für sich behalten und sich heimlich still und leise, zu Hause, in ihren vierWänden, schlauer fühlen als wir Ärzte. Aber sich öffentlich im Internet hinstellen und zu behaupten, man wisse es besser, wenn man es irgendwo auf Russia Today oder wo gelesen hat. Das ist halt das Dumme daran. Das Dumme ist, dass sie wirklich glauben, ohne Studien, ohne wissenschaftliche Belege, sie wüssten es besser. Also jeder, der mir widersprechen möchte, der möge bitte wissenschaftliche Informationen beibringen, dass wir uns das angucken können. Genau! Und wir kommen jetzt erst mal zur Impfung bei Schwangeren mit Moderna oder BioNTech, also mRNA-Impfstoffe. Das ist eine Studie, die in den USA gelaufen ist. Und die hatten ja Astrazenecanicht und Johnson & Johnson haben sie, glaube ich, jetzt auch noch nicht und Sputnik ja sowieso nicht. Also kein Vector-Impfstoff, sondern mRNA-Impfstoff. Genau! Und hier waren es auch, vorallem Frauen aus dem Gesundheitssystem, die sich, obwohl sie schwanger waren, impfen lassen haben. Und die CDC hat die dann angerufen und gefragt: Hör mal, gab es irgendwelche Konsequenzen? Hast du etwas beobachtet? Was ist passiert? Und die haben auch eine App genutzt. Genau wie unsere SafeVac, heßt die, wie Safe, in der man dann immer eintragen kann, was fürSymptome man hat oder was das für Konsequenzen es hatte. So! Und insgesamt wurden 3.958 Frauen von der CDC dann angerufen. Und es zeigten sich in den Nebenwirkungen kaum Unterschiedezu nichtschwangeren Frauen. Es wurde etwas häufiger Schmerzen an der Einstichstelle angegeben, dafür aber weniger Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost oder Fieber. Und es deckt sichtatsächlich sogar mit meiner Astrazeneca-Erfahrung. Denn ich fand die Schmerzen an derEinstichstelle, das war ordentlich. Also tatsächlich so im Bereich meines Oberarms, der zwei bis dreiTage wehtat. Das hatte ich bisher nur bei Tetanus- und Diphtherie-Impfungen. Aber sonst habe ich die ja sehr gut weggesteckt. Und ich habe auch keinen Sinusvenenthrombus bekommen. Meine Schwester übrigens auch nicht oder irgendjemand aus ihrem Kollegium. Zumindest habe ich nichts davon gehört. Na ja, und die haben ja in den USA dann auch Ende Dezember angefangen zu impfen. Und dann hatten die eine Beobachtungszeit hier, von elf Wochen. Was natürlich noch nicht so langeist. Ein großer Teil der Frauen, die jetzt schon Kinder entbunden haben, waren logischerweise dannauch schon im dritten Trimenon, also im letzten Schwangerschaftsdrittel. Und der primäre Endpunktwar ja, ein gesundes Kind zu kriegen oder eben nicht ein gesundes Kind zu kriegen. Und es haben vondiesen 3.958 Frauen, in diesen elf Wochen, halt nur 712 entbunden. Es hätten 827 entbindenkönnen. Nein, nein, ich erzähle das falsch. 712 haben entbunden, davon sind 724 Kinder entstanden.Also, es waren auch Zwillinge dabei. Man hatte aber bei insgesamt 827 Frauen einen Endpunkt. Nämlich, es gab auch Frauen, die früher geimpft wurden und dann halt in dem kritischen Zeitraumeine Fehlgeburt hatten, z. B. Also das waren insgesamt 114 Fehlgeburten, zehn davon mussten medizinisch indiziert werden, weil irgendwas schief lief. So! Und 104 Fehlgeburten passierten in den ersten 20 Wochen. Das war ein Prozentsatz von 12,6. Wer schon mal schwanger war und eine Fehlgeburt hatte, der weiß, dass die Fehlgeburtsrate in den ersten 12 Wochen ungefähr 25 % ist. Inder Literatur angegeben, bis zur 20. Woche, sind zwischen zehn und 26 %. Also sind die hier mit 12,6% absolut im Rahmen. Bei den Kindern, die geboren wurden, gab es nicht mehr Frühgeburten, nichtmehr Mangelgeburten und auch nicht mehr Fehlgeburten als sonst, bei ungeimpften Frauen. Mangelgeburt bedeutet unter anderem – also der medizinische Fachbegriff für Mangelgeburt ist „small for gestational age“. Das bedeutet, dass die Kinder zu klein für ihre Entwicklungsphase sind. Das hat mir meine Gynäkologin, als ich ihr gestanden habe, ich habe mich impfen lassen mit Astra Zeneca, weil es die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt, hat sie gesagt, würde sie auch machen. Besonders dann auch, als Schwangere über 35 usw. Kann sie absolut nachvollziehen. Denn sie hätte es in gynäkologischen Fachjournalen oder sonst wo gelesen, dassgenau das, dieses „zu klein sein“ für das Entwicklungsalter, eben bei Frauen mit COVID-Infektion auchpassieren kann. Was total logisch ist. Denn es passiert auch bei Raucherinnen. Auch die kriegen zuwenig Luft. So! Und dann, wenn das Kind zu wenig Sauerstoff bekommt, dann wächst es deshalb auch nicht entsprechend. Und deswegen sind Kinder von Raucherinnen halt auch klein. Und ebenvon Frauen, die COVID bekommen haben, kann auch das eine Nebenwirkung sein. Meine Gynäkologin hat dann auch erzählt, sie hatte zwei Frauen, die positiv mit Corona waren. Bei Beiden sei das aber nicht passiert. So! Ja, demnach hat sich jetzt die Amerikanische Fachgesellschaft fürGynäkologie und Geburtshilfe, genauso wie die Deutsche Fachgesellschaft für Gynäkologie undGeburtshilfe dafür ausgesprochen, dass es Sinn macht, schwangere Frauen zu impfen. Wobei diehier, glaube ich, ich habe es nicht gelesen, im Original, nicht die Einschränkungen machen, dass es nur Schwangere mit Risikoprofil sein sollen und dann komme ich nämlich zur nächsten Studie. Denn die nächste Studie, die erschien, war im JAMA Pediatrics, also auch in der Kinderheilkunde. Und da hat man sich nämlich angeguckt, was passiert, wenn schwangere Frauen COVID bekommen, unddas schwangeren Frauen ohne COVID, die möglichst ein gleiches Gesundheitsprofil haben, gegenübergestellt. Der einzige Unterschied war hier, dass es unter den COVID -Erkrankten, tatsächlich mehr übergewichtige Frauen gab, als bei den Nicht-COVID-Erkrankten. Was natürlich aucheine Kausalität sein kann, nach allem was wir bisher wissen, weil Übergewicht eben prädestiniert füreinen schweren COVID-Verlauf ist. Und es waren bei den Nicht-COVID-Erkrankten 40 % der Frauen übergewichtig und bei den COVID-Erkrankten 48 % der Frauen übergewichtig. Und ich habe gedacht ,heilige Scheiße! Das ist zu viel. Das geht nicht. Das ist ungesund für Mutter und Kind, so viele Übergewichtige. Das ist ja furchtbar. Junge Frauen. Na ja, ok, gut! Ja! Was man schon weiß, es hat mir eine andere Kollegin im Gesundheitsamt erzählt, ist dass während der Spanischen Grippe, während der dritten Welle der Spanischen Grippe, starben vor allem junge Vorerkrankte und Schwangere. Das Ärzteblatt schreibt hier, dass während der Spanischen Grippe, jede zweite Schwangere, an der Spanischen Grippe gestorben ist. Und auch das ist natürlich, auch wenn man es nicht 1:1 vergleichen kann, eine schwerwiegende Lungenerkrankung. Und Schwangere erkranken deswegen schneller an Grippe, die haben ja bis heute die Empfehlung gegen Grippe zu impfen, weil das Kind die ganze Lunge nach oben drückt, weil man sowieso nicht ordentlich atmen kann, weil mannicht tief genug atmen kann. Und aufgrund dessen, haben es Viren und Bakterien leichter sich in der Lunge irgendwie anzusiedeln. Das weiß man auch aus der Chirurgie. Denn in Krankenhäusern bekommen Patienten, die Schmerzen haben, sehr häufig eine Lungenentzündung. Weil die auch aufgrund von Schmerzen so eine Schonatmung an den Tag legen und dann eben nicht tief genug atmen und da auch dann wieder Bakterien und Viren leichtes Spiel haben. So! Und daher kommt das, dass Schwangere auch ein höheres Infektionsrisiko haben. Und sogar in der Schweinegrippe, die sich ja schlussendlich 2009 als harmlos herausgestellt hat, war die Mortalität und die Morbidität, also die Sterblichkeit und Krankheitsanfälligkeit von Schwangeren, erhöht. Ja! Und die CDC macht hier die Angabe, dass die Schwangeren dreimal häufiger, wenn sie COVID bekamen, auf Intensiv versorgt werden mussten. In dieser Studie hat man 706 Schwangere genommen, die man 706 Nicht-Schwangeren... Nein: 706 Schwangere mit Covid hat man 706 Schwangeren ohne COVIDgegenübergestellt. Und das Erstaunliche daran ist, und das was mich jeden einzelnen Tag seit derImpfung eben froh macht, dass ich die bekommen habe, ist, dass sogar bei kaum oder keinen Symptomen von Corona, die Morbidität und Mortalität erhöht war. Also sowohl die Krankheitsanfälligkeit als auch die Sterblichkeit war erhöht. Und zwar bekamen die Frauen gehäuft häufiger als die Nicht-COVID-Erkrankten, häufiger so typische Schwangerschaftskomplikationen. Wie:dreifach häufiger bekamen sie schwere Infektionen, fünfmal häufiger lagen sie auf Intensiv. Das Risiko einer Präeklampsie war um 76 % erhöht. Das ist das, was man am Ende der Schwangerschaftdann am meisten fürchtet, was im schlimmsten Fall im HELP-Syndrom enden kann und dann ebenauch gegebenenfalls dazu führt, dass die Frauen sterben. Und auch hier starben elf Frauen vondiesen 706 Schwangeren und damit war die Müttersterblichkeit deutlich erhöht. Ja, und das vs. Impfungen, die überhaupt keine Nebenwirkungen haben. Auch die Gefahr für das Kind war erhöht.Was mir immer gesagt wurde: Silke, du kannst dich ja impfen lassen, aber du hast Verantwortung für ein ungeborenes Leben. Deswegen darfst du das nicht schädigen. Und genau deswegen, weil ich Verantwortung für ein ungeborenes Leben habe, lasse ich mich impfen. Die Frühgeburtsrate war erhöht. Es mussten vorzeitig die Geburten eingeleitet werden, warum auch immer. Also, weil dieFrau vielleicht nicht mehr genug Sauerstoff hatte, nicht mehr genug Vitalkapazität hatte, nicht genug Durchblutung hatte, weiß der Geier was alles noch kommen kann, denn COVID ist ja dummerweiseeine Multisystemerkrankung und kann alles befallen, jedes einzelne Organ. Das geht dann in derLunge und den Atemwegen los, aber kann auch alles andere mitschädigen. Genau! Das zu den vorzeitig eingeleiteten Geburten. Und auch 54 Kinder hatten sich während der Geburt durch ihre Mutter dann mit Corona infiziert. Das war vorher scheinbar noch nicht der Fall. Ich nehme an, Blut-Plazenta-Schranke oder sonst was. Dass das Kind eben vorher geschützt war, aber während der Geburt bei der COVID positiven Frau, hat sich dann das Kind eben dann auch angesteckt. Komischerweise, so schreibt Das Ärzteblatt, war das beim Stillen nicht der Fall. Also bei der Muttermilch ist das anders, keine Ahnung. Ja! Also die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfehlen halt die Impfung für Risikopatienten. Ich könnte mir vorstellen, dass die sich davon auch abwenden, aufgrund dieser Studienlage und dann sagen, wir machen das bei COVID genauso wie bei der Influenza. Da ist einfach für alle Schwangere die Impfung empfohlen. Die STIKO und auch das RKI ist soweit noch nichtgekommen und auch das schreibt Das Ärzteblatt hier, aber schlussendlich die die STIKO und das RKIsind ja auf Infektionskrankheiten und deren Prävention spezialisiert. Und wir sprechen hier von denFachgesellschaften für Gynäkologien und Geburtshilfen. Die sind einfach näher an der Patientin dran.Na ja, ok! Wie gesagt, ich höre mir gerne Gegenmeinungen an, aber bitte wissenschaftlich fundiert und nicht einfach irgendein Blabla, was man irgendwo im Internet aufgeschnappt hat. Wo keinerlei Studie hinter steckt, wo keinerlei Fachwissen hinter steckt, wo es einfach nur, ach, weiß ich auch nicht. Es gibt schon einen Grund, warum das Schwurbelei heißt. Weil es einfach nur Geschwurbel ist. Weil es ohne Sinn und Verstand und Zusammenhang und ohne Fakten und nichts ist. Es ist ein Drama. Alsoecht! Diese Leute regen mich maßlos auf. Muss ich leider sagen. Die regen mich maßlos auf. Muss ich leider sagen. Und ich wünsche denen echt... Nein... Anderes Thema. Da rege ich mich maßlos auf. Da gibt es diesen Spruch, wenn man tot ist, dann ist es für einen selber nicht schlimm, weil man es nicht merkt, weil man ja tot ist. Nur für die anderen ist es schlimm. Genau so ist das, wenn man dumm ist. Und das ist für mich sehr schlimm. Das soll‘s gewesen sein. Ich sage Ciao! Bis Mittwoch, zu „Was ich als vegane, schwangere Ärztin an einem Tag esse, während der „Raus aus der Lustfalle“-Challenge“. Das war’s, ich sage Ciao! Eure Silke


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