Reduktion und Verkürzung von Migräneattacken mit Omega 3

Unglaublich viele Menschen, besonders Frauen, leiden unter regelmäßigen Migräneattacken, gegen die sie nicht viel machen können als sich in einem ruhigen abgedunkelten Raum hinzulegen und zu warten bis sie vorbei gehen. Auch Medikamente helfen in vielen Fällen nicht weiter. Eine neue Studie konnte jetzt zeigen, wie Ernährung und speziell das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren die Anzahl und Dauer von Migräneattacken verkürzen kann. Diese Studie liefert endlich auch eine Erklärung dafür, warum mein Raus aus der Lustfalle Programm für die Teilnehmerinnen mit Migräne so gute Ergebnisse bringt.


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Transkript:

Hi und herzlich willkommen! 

Auch heute wieder bei einer schlafenden Lilly und mir zum Thema „Zucker und wie viel man davon essen darf“.

Auch hier beziehe ich mich wieder auf die Empfehlungen derWeltgesundheitsorganisationund allen Impfgegnern zum Trotz ist die WHOeine vertrauenswürdige Organisation. Mir hat unter dem letzten Video zur Stillempfehlung der WHOjemand drunter geschrieben, ein Impfgegner: „Aber die WHOist ja momentan nicht so beliebt, weil die Notfallzulassungen für Impfungen ausgestellt haben.“ Was natürlich Quatsch ist, weil dieWHOüberhaupt gar keine Zulassungen ausstellen kann. Und was auch gar nicht stimmt, denn nur in den USA hatte die Corona-Impfung eine Notfallzulassung, in Europa hatte sie eine eingeschränkte Zulassung. Das ist was völlig anders.

Also die WHO-Empfehlung zum Zuckerverzehr für Erwachsene und Kinder: und die sehen wie folgt aus. Wobei ich voraus schießen muss, dass Zucker nicht gleich Kohlenhydrate ist. Wenn ich von Zucker spreche, dann geht es um isolierten Zucker, d. h. Haushaltszucker, d. h. aber auch Honig, d. h. Agavendicksaft, d. h. Ahornsirup, d. h. auch Säfte. Denn immer, wenn ich von Zucker spreche, kommen dann auch: „Aber was ist mit Fruchtzucker?“ Sprich ganzes Obst zählt hier nicht dazu. Obst ist ein sinnvolles Nahrungsmittel, was nicht zu Zucker gezählt wird. Das zählt die WHOhier nicht dazu, genauso wenig wie Trockenfrüchte. Trockenfrüchte sind durchaus in Ordnung, selbst wenn der Zuckergehalt da verhältnismäßig hoch ist, aber es sind Ballaststoffe mit drin und es ist eben kein isolierter Zucker. Problem ist immer isolierter Zucker - auch in Fruchtsäften. Und ich weiß nicht, wo das herkommt, ich glaube irgendwo aus der Low-Carb-Szene, v. a. weil da einfach alles in einen Topf geworfen wird, was ein Kohlenhydrat ist. „Alle Kohlenhydrate sind schlecht.“ Das stimmt ja nicht. Ich habe ja diverse Videos darüber gedreht, warum v. a. Fruktose das Problem ist, wenn es isoliert ist und was das Problem bei raffiniertem Zucker ist und wie sich v. a. Fruktose in Fett verwandelt und so zur Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes, u. s. w. beiträgt. Also es ist nicht das Kohlenhydrat per se das Problem, es ist ein Zuviel an Zucker das Problem. Und daher die Frage: ab wann ist es denn zu viel? Was sagt die Weltgesundheitsorganisation?Denn die haben von ein paar Jahren ihre Empfehlung geändert. Ursprünglich hieß es, nicht mehr als zehn Prozent der Kalorien dürfen aus Zucker kommen. Mittlerweile sagen sie, nicht mehr als fünf Prozent der Kalorien sollen aus Zucker kommen. D. h., wenn ich jemand bin, der 2000 kcal am Tag isst, dann darf ich 100 kcal aus isoliertem Zucker essen. Ein Gramm Zucker hat vier Kalorien und so können wir das Ganze dann hochrechnen.

Ich habe hier ein paar Sachen gefunden, die ich einfach mal ausgerechnet habe. Da ist eine Liste im Internet „wie viel Zucker ist in was“ und ich habe da ein paar Sachen rausgepickt: nämlich Nutella,einenOreo und eine Prinzenrolle, eine Milchschnitteund ein Duplo.Also wenn ich ein Brot mit zehn Gramm Nutellabestreiche, was nicht allzu viel ist, habe ich 14 kcal aus Zucker. 100 darf ich essen. D. h. ich habe ein Siebtel meiner Kalorien, die ich aus Zucker essen darf, mit einem Nutellavon zehn Gramm gedeckt. Ein Oreo Keks, ein einziger, enthält zwölf Kalorien aus Zucker; eine Prinzenrolle,also ein einziger Keks, 36 kcal aus Zucker. D. h., ich darf am Tag maximal drei Kekse Prinzenrolleessen als Erwachsener und sonst keinen zusätzlichen Zucker, nix, nix: drei Prinzenrollendann keinen Aufstrich mit Marmelade, kein Zucker im Kaffee, keinNutella,keinen zusätzlichen Riegel, keine Wurst, in der Zucker drin ist. Ihr erkennt das Prinzip. Eine Milchschnitteauch 36 kcal. Genau wie ein Riegel Duplo.

Worauf wollte ich jetzt hinaus? Ich komme nachher zu den Kindern. Berechnen muss man das eben, wie folgt: je nachdem, wie hoch der Kalorienbedarf ist, müssen wir gucken, wie viel Kalorien denn jeweils im Zucker drin sind. Das ist so ähnlich wie ich mit dem Fett auch rechne. Ein Gramm Zucker hat vier Kalorien bzw. ein Gramm Kohlenhydrate hat vier Kalorien, ein Gramm Eiweiß hat auch vier Kalorien, ein Gramm Fett hat neun Kalorien. Und so kann man sich das dann zusammenzählen.

Jetzt geht es natürlich weiter mit Kindern: Kalorienbedarf eines Kindes. Wobei, stopp, bevor ich über Kinder rede, muss ich vorausschicken, dass die WHOempfiehlt, Kindern erst nach Abschluss des zweiten Lebensjahres Zucker zu geben, frühestens. Also solange das Kind keine zwei Jahre alt ist, soll es keinen Zucker kriegen. Es darf Obst essen, es darf Trockenfrüchte essen, aber es soll keinen raffinierten Zucker essen und damit auch keine Säfte oder Saftschorlen oder sowas.

Ich habe den Kalorienbedarf von Kindern nachgeschaut und ich war erstaunt, wie viel Kalorien Dreijährige schon brauchen, nämlich 1.250 und ich als Erwachsener irgendwie 2.000. Krass! Krass viel! Wahrscheinlich zum Wachsen und zum Spielen oder so. Wenn ein dreijähriger 1.250 kcal braucht - wie gesagt, alles unter drei Jahre brauchen wir sowieso nicht wirklich gucken, weil die noch gar kein Zucker essen sollen - dann darf hier das Kind 62 kcal aus Zucker essen. 72 kcal aus Zucker haben wir überschritten mit einerPrinzenrolleund einer Milchschnitte oder einem Duplound einer Milchschnitteoder 20 g Nutellaund einer Milchschnitte. Prinzip ist klar. Das geht verdammt schnell, das läppert sich.

Also, wenn man ein Kind vollwertig, rein pflanzlich ernährt und ihm dann zwei Kekse am Tag gibt, dann ist das in Ordnung. Ein älteres Kind von, sagen wir mal - keine Ahnung-, zehn Jahren kann auch drei oder vier Kekse am Tag essen und ist dann im Rahmen von dem, was dieWeltgesundheitsorganisationempfiehlt. Wenn es keinen zusätzlichen Zucker isst. Man muss das über den Tag einfach beobachten. Wie viel ist wo drin? Wenn mein Kind morgens ein Nutellabrot oder Cornflakesoder noch besser Frostiesoder so was isst, wo eh schon viel Zucker drin ist, ist natürlich ein Großteil des Zuckers, den man am Tag essen darf, schon verbraucht. Und dann darf man keinen Keks mehr essen, tagsüber. Wer seinem Kind aber zum Frühstück Haferflocken gibt mit Obst und vielleicht Rosinen als Trockenfrüchten und ein paar Nüssen, hat hier noch gar kein Zucker verbraucht. Denn obwohl da Kohlenhydrate drin sind, ist das kein raffinierter Zucker. Und so hat man dann noch mehr Spielraum für Zucker zwischendurch. Ich bin kein Fan davon, zumindest glaube ich das, meinem Kind zu verbieten, Zucker zu essen. Wir hatten Nachbarskinder, als ich klein war, die durften keinen Zucker essen. Wenn es woanders, also bei uns dann z. B. oder bei den anderen Nachbarn Zucker zu essen gab, dann mussten die tatsächlich meinen Eltern oder auch den Eltern von den anderen Nachbarn sagen: „Nein, ich darf das nicht essen. Ich darf keinen Zucker essen.“ Oder „ich darf keine Süßigkeiten essen.“ Die sind jetzt im Alter alle dick. Also ich glaube, das ist keine gute Idee. Ich glaube eher, dass es eine gute Idee ist, wenn man dem Kind sagt: „Das musst du von deinem Taschengeld einkaufen.“ Und dann vielleicht auch zusehen, dass das Kind auch lernt, wie viel das Maximum sein kann.

Also, wie gesagt, bis zum zweiten Lebensjahr gar keinen Zucker und danach dann dosiert. Maximal 62 kcal aus Zucker. Bedeutet, das sind 13 Würfelzucker. Ein Würfelzucker hat drei Gramm. Drei Gramm mal vier Kalorien macht 12. Wenn ich Mathe in Videos mache, dann haut es nicht mehr hin, dabei hatte ich 14 Punkt im Abitur in Mathe. Ja, 13 Würfelzucker. Ein Würfelzucker hat drei Gramm mal vier macht 12 kcal. 12 – 24 – 36 – 48 – 60. Fünf Würfelzucker plus zwei Kalorien täglich sind da erlaubt für dreijährige Kinder. Ja, ist das klar? Habt ihr das verstanden, was ich hier mit Mathe versuche zu erklären? Also das ist das, was es maximal sein sollte: 5 % der verbrauchten Kalorien am Tag dürfen maximal aus Zucker kommen.

Das war's. Ich sage Ciao, Lilly sagt Ciao und schläft.

Bis Freitag. Stellt mir Fragen, Leute. Ich habe gerade keine Fragen bei „frag Silke“ und wenn ich keine Fragen habe, dann lade ich alte Videos zu Flashback-Fridays hoch.

Das war´s. Ich sage Ciao. Macht es gut. Wenn euch das Videogefallen hat, gebt mir Daumen hoch, wenn ihr kein Video verpassen wollt, abonniert mich.

Bis Freitag
eure Silke


2 Comments

  1. Pingback: Was ist so schädlich an Zucker? // FRAG SILKE - Silke Rosenbusch

  2. Pingback: 4 und 6fach Impung – So war`s - Silke Rosenbusch

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