Mit Soja gegen Wechseljahrsbeschwerden

Es ist eigentlich bereits Allgemeinwissen, dass Asiatinnen weniger unter den Wechseljahren leiden, dass Soja Flavonoide bzw. Phytoöstrogene enthält und dass ein regelmäßiger Verzehr von Sojaprodukten bei Asiatinnen diese Wirkung hat. Aber gab es bereits eine klinische Studie, die diesen Zusammenhang untersucht hat? Ich, jedenfalls, kenne keine. Dr. Neal Barnard vom Physicans Comitee for responsible Medicine hat nun eine Studie duchgeführt, Corona bedingt leider recht klein, bei der die Probandinnen täglich eine halbe Tasse Sojabohnen essen sollten. Und siehe da, die Hitzewallungen verschwanden!


Hier geht's zum Raus aus der Lustfalle MEMBER-Bereich: https://elopage.com/s/foodismedicine/raus-aus-der-lustfalle-membership

Hier zum Raus aus der Lustfalle-Selbstlernkurs: https://elopage.com/s/foodismedicine/raus-aus-der-lustfalle-online-esssucht-programm-diy

Mein Buch "Raus aus der Esslust-Falle" bei Amazon: https://amzn.to/3mptSod


Willst du mehr erfahren?
Einfach E-Mail eintragen und Newsletter abonnieren!



Transkript:

Hi und herzlich willkommen! 

Heute bei einer wachen Lilly und mir zum Thema“ vegane Ernährung mit Sojabohnen während der Wechseljahre“, denn das Ärzteblatt,DAS Ärzteblattberichtet über Barnardsneue Studie und titelt und „Vegane Diät mit Sojabohnen lindert menopausale Beschwerden“. Ich habe mich mega gefreut. Also Dr. Neal Barnard ist der Chef desPhysicians Committee for Responsible Medicine. Also das ist ein Ärztekomitee für verantwortungsbewusste Medizin und der vertritt eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung, sowie das Abschaffen von Tierversuchen in der Medizin. Dafür setzt diese Gesellschaft, dieses Komitee sich ein. Und ursprünglich hat er angefangen Studien über Diabetes zu machen, dann ging es weiter über Demenz und das Gehirn. Dann hat er ein Buch geschrieben über Käsesucht und wie Casomorphine und Fett usw. uns süchtig machen. „Raus aus der Käsefalle“ heißt das. Und jetzt hat er sich der menopausalen Beschwerden von Frauen angenommen.

Da war jetzt kürzlich schon ein irgendwie einen Vortrag, ein online-Vortrag, wo man sich anmelden konnte gegen Geld. Was ich dann nicht gemacht habe. Das Ärzteblattgreift die Studie auf, wie sie original veröffentlicht wurde in dem Journal Menopause.Das ist die offizielle Fachzeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Menopause.Unfassbar, was es alles gibt, oder!?

Also, es ist eine Fachzeitschrift für die Menopause und ursprünglich wollte Barnardswohl 120 Probandinnen hier zusammentrommeln. Das ist ihm aufgrund von Corona nicht geglückt. Die haben jetzt hier 38 Probandinnen gefunden: alle schon seit mindestens vier Jahren in den Wechseljahren. Alle klagen über mittlere bis schwere Hitzewallungen mindestens zweimal am Tag. Und die wurden dann zwei Gruppen zugeteilt: einmal der der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe. Und die Interventionsgruppe sollte sie sich fettarm und pflanzlich ernähren und täglich 86 g Sojabohnen verzehren. Dazu haben sie extra einen Kocher mitbekommen und so. Und die Idee dahinter ist natürlich, dass Sojabohnen diverse Phytoöstrogene enthalten. Hier schreibt das Ärzteblatt,das sei das Genestein, das Daizetinund das Glyzetein. Und das eine, das Daizetinwird in der Darmflora noch mal zu einem weiteren Phytoöstrogen verwandelt, das Equal. Und Pflanzenesser haben wohl mehr von diesen Bakterien, die diese Umwandlung vollziehen können. Und die ganze Idee dahinter stammt natürlich daher, dass Asiatinnen meistens gar nicht merken, wenn sie in die Menopause kommen, einfach weil die Vermutung so geht: die essen einfach mehr Pflanzen und die essen mehr Soja. Und natürlich ist es auch so, dass wenn man schlanker ist, man auch seine Menopause weniger merkt, weil Fettgewebe Östrogen produzieren kann und dann der Östrogenabfall eben noch mal noch mal stärker ist in der Menopause.

So, gut, wir haben zwei Gruppen: und hier verstehe ich einen Teil der Auswertung nicht so richtig. Also die Frauen, die angegeben hatten, sie haben mittelschwere bis schwere Hitzewallungen, haben in der Interventionsgruppe, also mit der fettarmen, vollwertigen, pflanzlichen Ernährung plus Sojabohnen - 84 % haben angegeben, dass sich das reduziert hat. In der Kontrollgruppe aber, die nichts geändert haben, haben auch 42 % gesagt: „Es hat sich bei mir verbessert.“ Ob die sich das eingeredet haben, ob die das auf dem Schirm hatten, dass man da auch Soja essen kann, dass sich das verbessert? Keine Ahnung. Oder weil sie Teil der Studie waren. Das ging so weiter. Auch die, die einfach nur gesagt haben, sie haben Hitzewallungen, haben angegeben, dass es sich - also, bei Sojaverzehr und fettarmer, vollwertiger, pflanzlicher Ernährung waren es mehr Frauen, die angegeben haben, hat sich verbessert. In der Kontrollgruppe waren es ein paar weniger. Aber entscheidend ist das, was nach zwölf Wochen passiert ist. In zwölf Wochen sollten die sich entsprechend zu ernähren. Nach zwölf Wochen war die Studie zu Ende. Da haben in der fettarmen, pflanzlichen Ernährungsgruppe mit Sojabohnen 59 % angegeben, sie hätten gar keine Hitzewallungen mehr. Während in der Kontrollgruppe das überhaupt nicht der Fall war. Die hatten alle noch Hitzewallungen. Und in der fettarmen, pflanzlichen Gruppe mit Sojabohnen haben die Frauen 3,5 kg an Gewicht verloren im Durchschnitt. Während in der Kontrollgruppe die Frauen 0,8 kg zugenommen haben. Möglicherweise haben die zusätzlich zu ihrem normalen Essen noch mal Tofu gegessen und dadurch die Ergebnisse … Ich kann es nicht sagen. Also ich weiß nicht, warum im Verlauf der Studie trotzdem noch in der Kontrollgruppe angegeben wurde, dass auch die Verbesserungen festgestellt haben. Denn sie sollten einfach so weiter essen wie vorher. Barnardsieht diesen Gewichtsverlust wohl als Zeichen dafür, dass sich die Frauen in der Interventionsgruppe auch tatsächlich daran gehalten haben an diese Ernährung. Dass sie sich wirklich fettarm, vollwertig - fettarm und pflanzlich, vollwertig ja eigentlich nicht, fettarm und pflanzlich ernährt haben. Denn das ist ein typischer Gewichtsverlust, den man in der Zeit haben kann.

Ja, also, d. h. Natürlich: Wer in den Wechseljahren ist und Wechseljahresbeschwerden hat - da gab es auch diese ZeitschriftMenopause. Die spricht hier von einem Fragebogen, den man ankreuzen kann, denn man hat ja nicht nur Wechseljahresbeschwerden im Sinne von Hitzewallungen, sondern noch andere Sachen wie die Libido, wie Vasomotorik, wie sonst was. Also, da kann man dann ankreuzen, wie schwer man betroffen ist. Und diesen Fragebogen haben die als Grundlage genommen, um zu gucken, wie schwer die Frauen betroffen waren und wie viel hat diese Ernährung geholfen. Und es hat halt die Lebensqualität der Frauen gravierend verbessert. Und das Problem natürlich einer Östrogentherapie, bzw. Hormonersatztherapie ist, dass sie sowohl das Brustkrebsrisiko bei Frauen steigert als auch das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Und das ist doof. Das sind unsere Haupttodesursachen. Bzw. der Brustkrebs ist der häufigste Krebs, den Frauen haben. Und das ist einfach zu viel. Daher ist es empfehlenswert, auch entsprechend dieser Studie… Es stimmt also, was bei den Asiaten ist, dass man, wenn man Wechseljahresbeschwerden hat, zu einer fettarmen, pflanzlichen Ernährung greifen sollte. Und hier waren es 86 g Sojabohnen, die am Tag gegessen werden sollten. Das war eine halbe Tasse. Die Frauen haben tatsächlich echte, ganze Sojabohnen gegessen. Das muss man wahrscheinlich nicht. Ich fänd es schön, wenn da eine Ableitung stattgefunden hätte, im Sinne von Isoflavone aus einer halben Tasse Sojabohnen sind auch in, keine Ahnung, 200 g Tofu oder so und so viel Gramm Sojamilch oder so und so viel Gramm - was gibt es noch? Tofu, Sojamilch… egal, also in anderen Sojaprodukten, Sojajoghurt z. B., das ist hier leider nicht erfolgt. Nichtsdestotrotz weiß ich… Was kann man da empfehlen? Zwei Portionen eines Sojaproduktes am Tag, sei es, keine Ahnung, 200 g Tofu, oder sei es Sojajoghurt zum Dessert oder sei es eine Sojamilch auf seinem Haferflocken-Frühstück oder sowas. Und dann mal gucken, ob sich hier irgendwas verbessert an den Hitzewallungen, an den Wechseljahresbeschwerden etc... Kann natürlich auch dann helfen, hier vielleicht die Knochendichte zu erhalten und ähnliche Sachen, die dann auch ein Problem werden können in der Menopause.

Die wartet dann auch wahrscheinlich … Die wartet quasi jetzt schon auf mich: Kind entbunden, Östrogen wird nicht mehr gebraucht, jetzt wird es wahrscheinlich schnell gehen, dass ich in die Wechseljahre komme, also muss auch ich darauf achten, dass ich mehr Soja esse - möglicherweise. Denn tatsächlich esse ich das nicht so wahnsinnig oft. Dabei ist Soja wirklich, wirklich, wirklich besonders für Frauen ein großartiges Nahrungsmittel. Weil es halt auch die Fähigkeit hat, vor Brustkrebs zu schützen. Explizit.

Okidoki, das soll es gewesen sein für heute. Worum es Mittwoch geht, weiß ich mal wieder noch nicht. Schauen wir mal. Ich verlinke euch natürlich den Artikel zum Ärzteblattund drunter und auch den Original-Artikel in Menopause,in der amerikanischen Fachzeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Menopause.

Na, dann. Das soll es gewesen sein. Wenn euch das Video gefallen hat, gebt mir Daumen hoch. Wenn ihr keines meiner Videos verpassen wollt, abonniert mich. Ich sage: „Ciao, bis Mittwoch!“

Eure Silke und die jetzt eingeschlafene Lily.

Bis denne.


1 Comment

  1. Pingback: Wie viel Zucker darf man essen? - Silke Rosenbusch

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.