Resultate der Teilnehmer nach 2 Wochen Raus aus der Lustfalle Online-Esssucht-Programm

Hier präsentiere ich euch die Resultate des letzten Durchlaufs meines Raus aus der Lustfalle-Online Esssucht-Programms. Dieses Mal nach 2 Wochen. Und mit den ersten Ergebnissen zur Gewichtsabnahme in den 14 Tagen.


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Transkript:
Hi und herzlich willkommen! Heute zum Résumé, nach zwei Wochen „Raus aus der Lustfalle“-Challenge. Denn bei mir ist heuteder 15. Januar. Bei euch ist es irgendwann im März und kurz vor dem nächsten Start der nächsten „Raus aus der Lustfalle“-Challenge. Deswegen will ich heute nochmal erzählen, weil ich es danneinfach präsenter habe, für März, was sich da tut. Und mal wieder, wie jedes Mal, bin ich völlig fasziniert, was bei den Leuten passiert. Dass da genaudasselbe passiert, was bei mir passiert, wenn ich die „Raus aus der Lustfalle“-Challenge mache. Dassdie Erkenntnisse über ihr eigenes Essverhalten haben: plötzlich wissen, warum sie essen, welcheEmotionen dahinterstecken, plötzlich Methoden finden, anders damit umzugehen, plötzlichanfangen über Sachen nachzudenken, über die sie noch nie nachgedacht haben, weil Essen dasDenken ausstellt. Wenn man die Möglichkeit hat, anstatt ein Problem zu lösen, einfach zu essen, weilman das gewöhnt ist, dann macht man das so. Und wenn man das über Jahre oder Jahrzehnte macht,dann sind die Erkenntnisse enorm. Da erzählte mir eine Teilnehmerin nämlich, sie hätte überhaupt die letzten 30 Jahre, ihr ganzes Lebengar nicht meistern können, wenn sie nicht gegessen hätte. Was sie natürlich schon hätte können. Daswissen wir erfahrungsgemäß. Denn je schwerer das Leben ist, desto leichter lässt es sich bewältigen,wenn man nicht zu Drogen greift. Aber das Gefühl hat man halt nicht. Vielleicht wäre das Leben auchvöllig anders verlaufen, hätte man diese Substanzen nicht genommen, also Essen - hätte man nicht seine Gefühle nicht mit Essen weggemacht. Vielleicht hätte man klügere Entscheidungen getroffen oder so. Die Leute stellen fest, dass sie Probleme haben sich abzugrenzen, dass sie zu hohe Ansprüche an sich selbst stellen, dass sie ihre schlimmsten Kritiker sind. Und was ich das letzte Mal schon gesagt habe, aber jedes Mal wieder sage: es ist unfassbar toll, was die sich gegenseitig in derGruppe geben. Sogar die Leute, die gedacht haben, ich brauche eigentlich gar keine Gruppe, stellenfest, die Gruppe ist großartig. Und das liegt einfach daran, dass der Mensch unglücklich ist, wenn ernicht sozial sein kann. Sogar Einzelgänger wollen sozial sein. Und ich weiß, dass so eine digitaleGruppe nicht das Gleiche ist, wie das richtige Leben. Aber es ist immer noch besser als gar nichts.Und dass man mal Leute kennenlernt, die dasselbe Problem haben, wie man selbst. Das ist auchunglaublich erleichternd. Denn da sind ja Leute dabei, die Sachen machen, von denen sie eigentlichwissen, dass diese Sachen peinlich sind. Z. B. einen Essanfall planen, einkaufen zu gehen dafür, einegewisse Kalorienanzahl sich vorzunehmen und das dann zu essen. Und dann einen Abend einfach nurzu Hause zu sitzen und das Essen zu zelebrieren. Und das ist dann das Highlight des Tages. Undnatürlich wird den ganzen Tag dann so ein Essanfall geplant. Oder aber man versteckt Essen vorseinem Partner oder aber man wirft Essen in den Müll, weil man es ja eigentlich nicht essen will unddann holt man es nachher wieder raus. Und das sind Sachen, die sind peinlich. Die erzählt manüberhaupt niemandem. Man erwartet in der Gesellschaft auch nicht, dass es irgendwelche anderenLeute gibt, die so etwas auch machen. Aber die gibt es! Oder die Leute, die dann einfach, das isteigentlich eher die Regel, also jemand, der sowas macht, der ist schon stärker betroffen. Aber einfachzu wissen, ich verliere die Kontrolle über Essen. Ich habe mein ganzes Leben im Griff. Meinen Berufhabe ich im Griff. Und meine Familie habe ich im Griff. Meine Finanzen habe ich im Griff. Nur ichkriege Schokolade nicht in den Griff, z. B., oder Eis oder sonst was. Und, dass man nicht weiß, was miteinem los ist, obwohl man sonst ein rationaler, gebildeter Mensch ist, der eigentlich kompetent ist.Und bei sowas dann eben nicht. Und das ist dann sehr, sehr krass, wenn derjenige dann in Abstinenzvon Drogennahrung feststellt, ich kann das ja doch. Ich kann das ja doch. Hey, ich habeSelbstwirksamkeit. Ich brauche nicht den ganz Tag über Essen nachzudenken, sondern ich kann meinGehirnschmalz für etwas Sinnvolles nutzen. Ungefähr an Tag zehn, bekam ich dann im Rahmen der Gruppe auch Mitteilungen darüber, werwieviel abgenommen hat. Und natürlich ist es immer so, dass die Leute, die übergewichtiger startenauch mehr abnehmen. Das ist völlig logisch und liegt in der Natur der Sache. Ist manchmal für dieDünneren ein bisschen frustrierend. Aber so ist es eben einfach. Wer mehr Gewicht zu verlieren hat,der verliert auch mehr Gewicht. Und eigentlich rate ich rational davon ab, während der Challenge aufdie Waage zu gehen. Weil es nicht um Gewichtsabnahme geht. Sondern eigentlich geht es darum,raus aus der Lustfalle zu kommen, sich seiner Esssucht zu stellen, zu erfahren, wie die Besitz voneinem ergreift und wie man sie in den Griff kriegen kann bzw., was man dagegen tun kann, dass sieeinen irgendwie nicht so überfällt. Nichtsdestotrotz haben Esssüchtige sehr häufig eben auch einGewichtsproblem, wenn auch nicht alle. Auch in dieser Gruppe ist es wieder so, dass es genugnormalgewichtige Leute gibt. Ich habe immer das Gefühl, die Hälfte sind normalgewichtig. Die andereHälfte ist übergewichtig. Und dennoch leiden die Normalgewichtigen genauso darunter, dass sie dieKontrolle über ihr Essen verlieren. Oder darunter, dass sie irgendwas zum Ausgleich machen müssen.Und da sind wir dann eigentlich fast eher bei einer a-typischen Bulimie als bei einer Esssucht. Wobeidas natürlich alles zusammenhängt. Na ja! Nichtsdestotrotz wollen die Leute dann natürlich trotzdem wissen, was mit ihrem Gewichtpassiert ist. Also so ungefähr nach Tag zehn, habe ich dann diverse Gewichtsabnahmen bei natürlichkomplettem Sattessen zugesandt bekommen. Da haben wir einmal - 2,5 kg, einmal - 2 kg, einmal - 4,5kg. Das ist ein Fall von jemandem, der ein bisschen mehr Übergewicht hat. Einmal - 1,8 kg, einmal -1,5 kg, und ja! Das war's! Also das ist schon mal ein guter Schnitt. Und da ist es natürlich immer so, die Leute, die wenigerGewichtsprobleme haben, nehmen vielleicht in zehn Tagen, 1 bis 2 kg ab und jemand, der starkesÜbergewicht hat, dann eben 2 bis 5 kg. Und wir hatten ja mal die größte Gewichtsabnahme währendder Challenge. Das waren etwa 12 kg, glaube ich, bei jemandem, der aber wirklich 150 kgAusgangsgewicht hatte. Und jemand, der, keine Ahnung, 80 kg wiegt oder vielleicht 65 oder so alsIdealgewicht hat, der nimmt während der Challenge dann irgendwie 2 kg ab oder so. Aber mannimmt ab, einfach weil man eine geringere Kaloriendichte hat, als man normalerweise hat. Aber wiegesagt, das steht nicht im Zentrum des Ganzen. Im Zentrum des Ganzen steht einfach, dieFeststellung dessen, was eigentlich mit einem los ist und dessen, was man eigentlich denkt und fühlt.Und wenn man das nicht zulässt, also nicht an sich ranlässt, dann macht man auch nichts damit. Unddann hat man keine Chance, sein Leben zu verbessern. Denn das Belohnungssystem ist ja eigentlich unser Kompass, der uns durchs Überleben führt, quasi.Alles, was unser Belohnungssystem unter normalen Umständen, unter evolutionsbiologischenUmständen stimuliert, ist gleichzeitig, was uns zum Überleben bringt. Und was uns als Einzelpersonund als Spezies Evolution machen lässt. Und wenn man das nicht mehr manipuliert, dann macht manendlich wieder echte Evolution. Das heißt, man stellt fest, was einen glücklich macht und was einenunglücklich macht. Und das soll dann zur Folge haben, dass man möglichst mehr von dem macht, waseinen glücklich macht und weniger von dem, was einen unglücklich macht. Und leider ist das Problemin unserer Gesellschaft einfach häufig, dass die Leute den ganzen Tag Sachen machen, die sieunglücklich machen. Und in ihrer Freizeit kompensieren sie das dann mit möglichst einfachenMethoden, sich glücklich zu machen. Und das sind dann rauchen, saufen, fressen. Und das führtdann, wenn man das über 10, 20, 30 Jahre macht, dazu, dass man krank wird. Dass man Diabetesentwickelt, dass man Übergewicht entwickelt, dass man Bluthochdruck entwickelt, dass man einenzu hohen Cholesterinspiegel hat, dass man eine Fettleber kriegt, dass man einen Herzinfarkt hat, dassman Schlaganfall hat und so weiter und so fort. Und das ist nicht der Sinn der Evolution. Der Sinn derEvolution ist nicht, dass wir arbeiten gehen, dann unsere negativen Gefühle von der Arbeitkompensieren mit Drogennahrung und dann mit, keine Ahnung, Mitte 50, 60 krank sind. Und dannleiden bis wir 80, 90 sind, mit Medikamenten, Nebenwirkungen, Krankenhausaufenthalten usw. Dasist für den Arsch. Der eigentliche Weg wäre dann eben festzustellen, okay, so geht es im Job nichtweiter, weil mich der Job unglücklich macht. Weil der Job mich dazu führt, dass ich Drogennahrungnehmen muss und ich davon krank werde. Da hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man sucht sichandere Belohnungen. Sprich, statt Essen, kaufe ich mir einen Strauß Blumen, mach mir ein Bad, holemir eine Massage, treibe Sport, stricke oder mache sonstige Handarbeit. Also irgendwas anderes,was mir guttut, statt Essen. Und die andere Möglichkeit ist natürlich, ich ändere meine Arbeit. Undeigentlich ist das auch das was die Evolution einem damit sagen will. Wenn du mit irgendetwasunglücklichen bist, dann ändere die Situation. Das heißt nicht sofort, dass man seinen Job wechselnmuss. Das heißt vielleicht, dass man fragen muss, ob man weniger Stunden machen kann. Das heißtvielleicht, dass man fragen muss, ob man Gleitzeit machen kann. Das heißt vielleicht, dass mangucken muss, ob man andere Arbeitszeiten kriegt oder ein anderes Team oder eine andere Aufgabeoder weiß der Geier was. Das kann gegebenenfalls auch sein, dass es vielleicht nicht unbedingt dieArbeit ist, vielleicht ist es die Beziehung, vielleicht ist es der Partner, vielleicht ist es dasFamilienleben. Vielleicht fällt einem durch dem Corona-Lockdown ein, dass man seine Familie nichtleiden kann. Oder mit denen zumindest nicht so viel aufeinandersitzen kann. Und natürlich ist Essendagegen keine Lösung, sondern das Problem lösen, ist die Lösung. Immer ist das Problemlösen dieLösung und nicht etwa, irgendwelche Substanzen nehmen, damit man das Problem nicht spürt. Unddas ist eigentlich das Tolle am Belohnungssystem und an dem ganzen Konzept und dem Programm,dass man dann wieder in die Richtung geht, in die man gehen möchte. Und das mache ich jetzt seitfünf Jahren und jetzt bin ich endlich Ende 2020 da angekommen, wo ich seit fünf Jahren hingehe.Und jetzt muss ich mir tatsächlich mal überlegen, was mein im Belohnungssystem mir als nächstessagt, nachdem ich irgendwie alles erreicht habe, was ich in diesem Leben erreichen wollte. Ich habeja noch ein paar Jahre. Ich bin ja erst 45. Na ja! Schauen wir mal. Aber ich gehe davon aus, dass mirmein Belohnungssystem, das schon rechtzeitig sagen wird, nämlich wenn ich von irgendwas mehrwill oder von irgendwas anderem weniger. Das soll‘s aber gewesen sein, bevor ich mich in mein eigenes Leben verrenne, in diesem Video. Ja!Was wollte ich noch sagen? Ach ja! Wer mehr über das Thema Esssucht erfahren will, ich machewieder ein Webinar zum Thema Esssucht, am 01.04., um 19 Uhr. Man kann sich kostenlos dafüranmelden, unter www.silke-rosenbusch.de/esssucht. Es geht etwa 45 Minuten, mit Folien und demganzen Brassel. Es ist ein Live-Webinar. Es ist keine Aufzeichnung. Das heißt am Ende machen wireine Fragerunde. Da kann man dann Fragen stellen, entweder im Idealfall zum Thema Esssucht u. ä.,aber auch, keine Ahnung, wer mich schon immer irgendetwas anderes fragen wollte, auch das geht.Die Fragerunde hat ein Open End. So war es bisher immer, d. h. ich kann nicht sagen, wann dasWebinar zu Ende ist. Erst dann, wenn alle Fragen beantwortet sind. Und das macht natürlich aucheinfach mehr Spaß als sich nur eine dämliche Aufzeichnung anzugucken. Deswegen anmelden, E-Maileintragen, www.silke-rosenbusch.de/esssucht. Das war’s!Ich sage Ciao! Bis nächste Woche! Eure Silk

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